232 feit entfalteten und nun alles als beglaubigt in die Welt hineinschickten. Diese Thatsachen werden von Neur. einqerstunit, sie fanden sich zum Theil niedergelegt in seinen eigenen Schriften. Das war kein passives Verhalten, das war ein vollständiges Heraustreten aus der angeblichen Reserve, so dag nicht angenommen werden kann, daß er bloß die Dinge hat an sich herantreten lassen. Ich will nicht behaupten, daß durch diese Aufnahmen, die sich durch die frühere Untersuchung ergeben haben, die gerichtliche Untersuchung konterkarrirt oder parallisirt werden sollte; diese Behauptung will ich hellte nicht aufstellen, aber jedenfalls erschei- nen diese Thathandllingen, wenn überhaiipt ein Betrllg vorliegt, als die - eeignetsten, den Betrug mit zu unterstützen und weiter zu befördern. Es liegen eine Menge Briefe in der Hinsicht vor. Es liegt weiter vor, wie N e u r. in Korrespondenz getreten ist auch mit Personen, die ihn gewarnt, ihm abgera- then u ld ihn auf angebliche dämonische Erscheinungen aufmerksam ge- gemacht habeil; aber Neur.war nicht dazu zu bewegen, von seiner Ansicht abzulassen; wenn er auch hier wieder gesagt hat, er wäre nicht vollkom- men von der Nichtigkeit der Erscheinungen überzeugt, baun war es doch dem Publikum uild der Presse gegenüber so, daß nian vollkommen an- nehmen mußte, daß bei ihm voller Glaubeil an die Sache eintrat lind dann nur konnte sich der Mann so benehmen, wenn er vollständig die Thatsachen für wahr hielt. Wenn ih>n nun bewiesen wird, daß er an der angeblichen Erscheinung festgehalten hat und diese Thalhandlung gesetzt hat zu einer Zeit, als ihn! gesagt wurde: „Die Erscheinung ist unwahr!" dann liegt auch hier der Betrug vor, durch welchen er sich oder seiner Pfarrkirche einen Lernrögensvortheil zllfügen wollte. Es wurde ihm gleich von Hause ain, als er aus dem Gefängnisse entlassen wurde, vom Hrn. Untersuchungsrichter mitgetheilt, daß die Kinder ihre Behauptung, sie hätten die Teufelerscheinung und die Erscheinung des hl. Geistes' gesehen, zurückgenommen hätten. Ich erinnere Sie, m. H., in dieser Hinsicht an die bestimmte Aussage des Zeugen Kleber, daß er ihm das bepimmt mitgetheilt habe. Hr. Kleber hat bestiinmt gesagt, daß Hr. Neue. danrals konsternirt zu sein schien, aber iricht derart, daß er ilicht ein Verständniß von dieser Erklärung gehabt habe, und Hr. Neur. sagt selbst, daß er nicht so konsternirt gewesen ist. Er sagt, er habe das ilnr voil Hüll. erfahren, aber der Untersuchungsrichter sagt be- stimmt, daß er ihm gesagt, daß die Zurücknahme stattgefundeil hat. Sie hören, daß andere Leute ihm den Widerspruch mitgetheilt haben und daß