heit war denn auch die Rede von Einquartirung. das; Einquartirung bevorstehe. Mag das nun gesagt worden.sein, daß Militair käme, mag davon die Rede gewesen sein, ob unmittelbar gleich darnach das Militär käme, jedenfalls erscheint es auffällig, daß unter Geistlichen von Ein- quartirung die Rede ist, und wenn Einquartirung kommt, kann das wol nur Militär sein. Es begaben sich dann Psarrer Eich, Kaplan Schütz und Pfarer Schwa ab, die zur damaligen Zeit grade da waren, in den Wald; Schütz verhielt sich ruhig und passiv, dagegen betete Pfarrer Schivaab den Rosenkranz. Pastor Eich fand sich bemüßigt, auch zum Volke zu reden, es wurde das Lied gesungen, in welchem der Vers vor- kommt: „O Maria hilf, das; uns kein Feind kann schaden." Ausfällig muß es scheinen, meine Herren, daß, wenn eine Versammlung von 4 bis 5000 Menschen dort im Härtelwalde zugegen war und man wußte, daß Militär kam, daß dann das Lied gesungen wurde. Ich will aber nicht sagen, daß das in den Text des Liedes hineinpaßt; indeß wird uns von Schutzzengen bekundet, daß Pfarrer Eich die Aeußerung damals gemacht hat: „Sorgt dafür, daß keine Unordnung vorkommt, damit unsere Fninde uns Nichts nachsagen können." Wenn Militär herankommt, und wenn von einem „Feinde" die Rede ist, so scheint mir der Schluß sehr nahe zu liegen, daß nur das herannahende Militair damit gemeint ist. Wir haben nun andere Zeugnisse, und in der Voruntersuchung ivar es die Jjd a Birkenfeld, die positiv bekundete, daß gesagt wirde: „Weichet nicht euern Feinden, die Mutter Gottes wird Euch helfen oder schützen." Gensdarm Birke nfeld hat diese Aeußerung in der Weise ausgedrückt, daß seine Tochter ihm unmittelbar nachher gesagt habe, es sei ge'agt worden: „Alleweil kommen euere Feinde, die Mutter Gottes wird Euch helfen!" Das Mädchen hat diese Aeußerung, die es in der Vorunter- suchung für wahr gehalten, nicht mehr aufrecht erhalten können. Nun, Sie haben das schüchterne Mädchen gesehen. Der Gensdarm dagegen sagte, daß sie ihm unmittelbar nach dem Vorfalle diese Aeußerung so mitgetheilt hat, wie es sie früher in der Voruntersuchung bekundet hak. Es ist auch zum Beweise drr Zeuge Gemmel erschienen, der uns eine Aeußerung der Ehefrau Zick bekundet hat; die Ehefrau Zick soll sich in gleicher Weise geäußert haben, daß von „Feinden" und von „Schutz" die Rede gewesen ist, woraus die Anklage folgerte, daß der Pastor Eich sich der Thalhandlung der „Aufforderung zum Ungehorsam vor einer öffentlichen Menschenmenge" schuldig gemacht habe; indessen, 15