212 Briefe werden Zweifel aus Anlaß der Erscheinung des h. G.istes erhoben. Ein anderer Brief, welcher bei der Haussuchung bei Neur. gefunden worden, rührt von Pfarrer Bertrams her. Davon ist aber nur noch ein Stück vorhanden. In demselben wird der Regens des bischöflichen Klerikalseminars in Speier, Herr Andreas Seyffardt, als ein auf dem Gebiete der Mystik sehr erfahrener Mann zur Prüfung der Er- scheinungen empfohlen. Ferner kommt ein Brief zur Verlesung aus der Diözese Brünn, in welchem bemerkt ist, daß die Orte Lourdes in Frank- reich und Leitmeritz soder Philippsdorfl in Böhmen für die Feinde der kathol. Kirche ein Gegenstano des Anstoßes sind. Durch die .Schlesische Volkszeitung' sind dem Schreiber auch die Ereignisse in Mary. bekannt geworden, und der Schreiber bittet in seinem und im Namen mehrerer Geistlichen um Auskunft über die Marp. Ereignisse. Dann gelangt zur Verlesung ein Brief von Pastor Spang aus Züsch, welcher bei Pastor Schneider im Bette gefunden worden; in dem- selben wird mitgetheilt, daß der Kranke, für welchen Mp. Wasser ge- schickt worden war, gestorben ist. In einem Briefe, welcher bei Neur. aufgefunden wurde, wird er aufgefordert, gegen den „Rheinischen Kurier" in Wiesbaden Klage zu erheben; die beiliegenden Nummern sind voll von ehrenrührigen Ausdrücken gegen den Pastor. Eine ähnliche Auf- forderung wird von einem Briefe aus Lethmate an Neur. gerichtet. Die Briefe der Gräfin Spee sind schon verlesen worden. Die Briefe des Dekan Klotz über die Anbietung resp. Verwendung des Geldes sind unter Eid bestätigt worden. Ferner liegen Briese vor oor, der Gräfin Saner-Magelsch und der Freiin v. Louisenthal in Dagstuhl. Dann wird ein Brief verlesen, welcher von dem Mitarbeiter der .Ger- mania', Hermann Kuhn in Paris, herrührt und den Bau einer Kapelle und die künstlerische Darstellung der Gottesmutter bespricht. Daun liegt ferner ein Schreiben vor von der Freifrau von Ostmann von der Ley, unter welcher sich die Notiz Neur.'s befindet: „beantwortet am 9. Sept." Die Frau von Wolschefski bittet, 2 h. Messen, eine für die lebenden und eine für die verst. Mitglieder ihrer Familie zu lesen; 10 JL liegen bei; auch bittet sie, ihr eine große Flasche Mp. Wassers für ihre kranke Tochter zu senden. Dann gelangt ein Brief des Pastors Eich vom 15. Juli 1876 an Pfarrer Neur. zur Verlesung; in demselben heiß: es: „Ich weiß, daß Du Dich nicht besser und ruhiger hättest benehmen können, als Du gethan hast." Ein 2. Brief desselben