208 daraufhin wurde ihm vom Untersuchungsrichter das Geld zurückgesandt. Es finden sich vor Briefe aus allen Theilen Deutschlands, auch aus Italien und Belgien; ein Oesterreicher spricht seine besondere Freude darüber aus, daß die Mutter Gottes in jenem Lande erschienen, in welchem der Kampf entbrannt sei. — Es liegen noch viele andere Briefe vor, deren Absender nicht sagen, daß sie die dem Pastor Neue. entstehenden Un- kosten vergüten wollen; auf diese Briefe legt das öffeniliche Ministerium keinen Werth und weroen dieselben darum nicht verlesen. Dann werden Abschriften von Eingaben, Beschwerden rc. verlesen, welche meistens von Pastor Neur. geschrieben und in der Redaktion der ,Germ/ in Berlin mit Beschlag belegt worden sind- Daraus wird eine chronologische Zu sam inen stell ung der in Mp vorgefallenen Erscheinungen, Heilungen rc. verlesen. Darunter befindet sich auch eine Notiz, für den 13. Jali 1876 sei ein besonderes Zeichen angeküudtgt gewesen. Präs. hebt hervor, daß an diesem Tage das Militär eingerückt, aber nichts gegen dasselbe und überhaupt nicht in irgend einer andern Weise etwas Besonderes geschehen sei. Dicke, voit welchem diese Notizen herrühren, hat diese Notiz über „das große Ereigniß" von Neur. erfahren; er bemerkt aber, die Kinder hätte» es bestritten, daß sie diese Aeußerung je gemacht hätten. Dr. Thömes bemerkt, daß er schon in seiner Broschüre gesagt habe, jene Aeußerung sei von Erwachsenen der Mutter Gottes i n den Mund gelegt worden; er liest einen Brief vor, in welchem der Past. Neur. dasselbe ihm am 18. Januar 1877 geschrieben hat. Thömes hebt ferner hervor, daß in diesem Briefe des Past. Neur. eine Aeußerung vorkommt, welche dessen bona fides (guten Glauben) beweist, und da ein Theil der Presse die den Beschuldigten g ü n st i g e n Thatsachen nur sehr spärlich mittheilt, so liest er die ganze Aeuße- rung vor, wobei er bemerkt, er hoffe von der Wahrheitsliebe der anwesenden Berichterstatter, daß sie diese ganze Aeußerung wörtlich mütheilen. Die betreffende Stelle lautet: „Seit die Kinder aus der Marianenanstalt herausgegangen sind, sind sie nicht mehr in den Wald gegangen, denn die Männer haben thuen gesagl, wenn sie wieder in den W.cko gingen, bekämen sie 13 Jahre Zuchthaus. Das scheint mir aber nicht der Grund zu sein. Wenn die Kinder sich hingezogen fühlten, würden sie doch noch heimlich