198 v. Hüllessem noch nicht da. Tann heißt es weiter in dem Protokoll der Hubertus: „Ich habe zwar eine Bibel mit Bildern drin, doch habe ich nicht gewußt, daß die Taube den hl. Geist vorstellen soll. Ich weiß- nicht, ob die Marg. Kunz eine solche Bibel hat, wohl weiß ich, daß die Marianne Kunz eine solche hat." Dann hat anch die Kunz erklärt, daß. sie nicht gewußt hätte, daß die Tanbe der hl. Geist sein solle, sie habe in der Schule nichts davon gehört." Kleber: „Ich erlaube mir, zu bemerken, daß d.r Zeuge Metzen, der flüchtig ist, mir gesagt hat bei seiner Bernehmnng, daß er als Lehrer die Kinder bis Ostern nach der Schustec'schen Bibel bis 8 10 unter- richtet hätte, und im § 2 stehen die Worte: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe." Präs.: „Ich habe bereits früher darauf hingewiesen, und es wird wohl nicht nöthig sein, die Aussage des Metzen zu verlesen." Zeuge: „Ich erinnere mich auch, daß ich das Kind gefragt habe, wie die Stimme ver Mutter Gottes gewesen wäre; es sagte, eine solche Stimme habe es früher noch nicht gehört; ferner: dann wußte das Kind nicht, ob die Stimme von der Seite, oder von oben oder unteir gekommen wäre. Ferner erinnere ich mich noch, daß die kleine Leist vor dem Untersuchungsrichter in Gegenwart der Eltern erklärt hat, daß die frühern Protokolle falsch niedergeschrieben wären. Als ich sie darauf aufmerksam machte, sie wisse nicht, was sie thue, sie mache Beamten den Vorwurf, daß sie nicht richtig protokollirten, blieb sie b ei ihrer Aussage wenn es aber in der „Kölnischen Zeitung' heißt: ich hätte gesagt, „das Kind fürchtete sich", dann mnß ich bemerken, daß ich ge- sagt habe, es habe sich nicht g e f ü r ch t e t." Präs.: „Es ist mir nicht entgangen, daß dieses in einigen Blättern falsch dargestellt ist. Ich habe jedoch ein für allemal erklärt, daß ich keine Verantwortlichkeit übernehme. In der ,Trierischen Landeszeitung' ist Herr Dr. Strauß als Dr. med. angeführt/' Bachem: Wenn wir die Zeitungsberichte korrigiren wollten, dann müßten wir beim ersten Artikel anfangen und beim letzten aufhören. Zeuge: „Bei der oben angeführten Gelegenheit waren die Elterw anwesend und glaube ich, daß die Ehefrau zu dem Kinde sagte, es solle bei seiner Aussage bleiben, wenn sie richtig wäre; im Uebrigen berufe ich mich auf meine frühere Aussage." Aerztliches Gutachten über die drei Kinder. Peter