168 Simons bittet, den Thomö zu fragen, ob es nicht ein Baier war. Thomo gibt das zu. „Es war unter den Leuten die Annahme verbreitet, der Baumeister sei ans der Schweiz." Präs. zu Pastor Neur.: „Ist das richtig, haben Sie so einen Plan bekommen?" Neur.: „Ja, das ist richtig." Mich. Thome. 36 I. alt, Wirth und Bäcker in Tholey: „Ich kann nicht bestimmt sa zen, dast ich früher den Kirchenrechner Fuchs als den Mann bezeichnet habe, der viel Antheil an der Sache haben sollte, es mag sein, das; ich dieses gehört habe. Wohin das Geld gekommen ist, weiß ich nicht." Präs.: „Früher Habei; Sie einmal geäußert, das; über die Glaub- würdigkeit der Kinder und der 4 Männer in Marpingen gesprochen worden wäre." Simons: „Das ist keine Frage, die man an einen Mann aus dem Dorfe richten kann." Präs.: „Das muß Einer schon ans der Erfahrung wissen, das ist eine Thatsache." Zeuge: „Es ist richtig, das; in der Wirthschaft mehrere gesagt haben, den Kindern glaube man, den Männern nicht; andere aber haben gesagt, man könne auch diesen 4 Männern glauben, denn es seien ordentliche Leute." Glessener Jakob, hat im Psarrhause ein Protokoll unterschrieben vor einem anwesenden Geistlichen; Kapl. Dicke war das. Zeuge meint heute, Pastor Neur. sei nicht dabei gewesen. Nach einem früheren Protokolle aber hat er gesagt, das; der Pastor N. dabei gewesen sei; Zeuge hält schließlich das denn auch für richtig. Steph. Kunz, 53 I. alt, Ackerer in Marp.: „Ich bin einmal auf der Pastorat von Jemandem zu Protokoll vernommen worden, welches ich auch unterschrieben habe, weis; aber nicht, wer's aufgenommen hat. Ich war nicht gerufen worden, sondern ich bin zufällig in's Haus ge- kommen." Elisabetha Wachter, Ehefrau Dörr, aus Mary. Es werden die über sie handelnden Stellen aus den Broschüren von Dicke (S. 38) und von Thömes (Stuttgarter Brosch. S. 93) verlesen. Nach den- selben ist Frau Wachter aus dringendes Bitten der Marg. Kunz mit dieser in den Wald gegangen, als das Militär schon dort war, Mar-