— 152 — ist: Neur. weigerte sieb, das Wasser selbst zu besorgen, er wies ihn aber zu einem Manne hin." Verth. Bachem: „Das heißt, wie mir scheint, wenigstens die Nuance ändern, in welcher der Zeuge die Worte Neur's. gegeben hat; er hat sich anfangs geweigert, und nachher nicht den Mann prüfe n ti rt." Präs.: „Er hat gesagt: „„Es 'st ein Mann hier, wenn der das thun will."" Verth. Bachem: „Wir haben die Aeußerung alle genau gehört, wie sie ursprünglich war." Präs.: „Ter Pastor hat den Mann vorgestellt und gesagt: „„Hier ist der Mann."" Verth. Bachem: „Bitte, den Zeugen nochmals sagen zu lassen, wie er erzählt hat." Präs.: „Sie baten ihn, Wasser zu geben, er hat sich geweigert und gesagt: „„Ich gebe es ihnen nicht."" Verth. Bachem: „„Ich will Ihnen allenfalls einen Mann besorgen."" Zeuge: „Das kann ich nicht so genau sagen; aber dem Sinne nach war es, daß er mir indirekt einen Wink gegeben hat. Es stand ein Mann da, und er hat gsagt: „„Da ist der Mann"" — und dann hat er sich entfernt." Präs.: „Und Sie haben mit dein Manne allein verhandelt; aber er hat gesagt: „„Da ist der Mann."" Stand der Mann auf dem Hofe oder an der Mauer?" Zeuge: „Unten in seinem Zimmer." Präs.: „Ist diese Behandlung Ihnen als Mißtrauen vor- gekommen ? welchen Eindruck machte es auf Sie?" Zeuge: „Sie ist mir vorgekommen als Vorsicht, da er selbst nicht persönlich handeln wollte; ich muß sagen, ich hatte von vornherein den Eindruck, als handle er in folgendem Gedanken: „Ich thue zwar nichts Böses, aber hier ist ein Fall, in welchem man sich zurückhalten muß, damit man keine Unannehmlichkeiten bekommt." Präs.: „Also Vorsicht." Verth. Simons: „Das Wort „Vorsicht" hat der Zeuge aus- drücklich gebraucht in Verbindung mit dem erläuternden Gedanken, daß man etwas Rechtes zu thun unterlassen wolle aus Furcht vor einer f a l s ch e n A u s l e g u n g. Wir hatten den Ei "druck der