42 nach Schluß des Protokolls von den Widerrufen gesprochen haben, nämlich beim Weggehen." Verched. Bachem: „Ich konstalire, daßZeuz' Kleber ausdrücklich gesagt hat, es sei ihm „wahrscheinlich", daß die Darstellung, welche Herr Thömes von dem Hergange gibt, richtig sei." Kleber: „Ich erinnere mich jetzt ganz bestimmt, daß ich dem Beschuldigten Thömes in der Vernehmung am 13. August 1877 ausdrücklich gesagt habe, daß der Widerruf vor mir erfolgt sei; und sogar ist es mir wahrscheinlich, daß ich ihm das schon mährend seiner Konstituirung gesagt habe, also ehe das Protokoll unterschrieben wurde." Verth. Bachem: „Ich konstatire folgende auffallende That- sache. Der Zeuge Herr Kleber sagt zu Herrn Dr. Thömes: „„Wie haben einen Widerruf in den Akten;"" darauf entgegnet ihm Herr Thömes: „„Ich glaube das nicht."" Und darauf unterläßt es der Herr Untersuchungsrichter, dem Herrn Dr. Thömes- die Akten, in welchen der Widerruf zu Protokoll genommen sein soll, vorzulegen; nur zwischen Thür und Angel entgegnet er ihm, seine Behauptung, das; Widerrufungen in den Akten ständen, sei doch wahr." Dr. Thömes: „Ich habe noch einen Punkt zu bemerken. Wäh- rend der Abfassung des Protokolles habe ich mehrmals dem Herrn Untersuchungsrichter gesagt, daß ich dieses und jenes W o r t, diesen undjenen Gedanken in d a s P r o t o k o l l a u f g e n o m- men haben wolle, weil ich es ja sei, der das Protokoll zu unterschreiben habe. Das war dem Herrn Untersuchungsrichter nicht angenehm, und er ist mehrmals unwirsch geworden; ich glaube, das kam daher, weil er befürchtet hat, ich werde das Pro- tokoll überhaupt nicht unterschreiben, wozu ich ja berechtigt gewesen wäre, weil der Wortlaut desselben nicht in allen Punkten nach meinem Verlangen abgefaßt worden war. Ich halte dieses Vorkommnis für überaus wichtig, und ich werde in der Vertheidigung auf diesen Punkt zurückkommen."