28 Th.: „Ec hat nur gesagt, das; in den Akten ein Widerruf stehe." Präs.: „Sie haben die Geschichte van dein wunderbaren Stern erzählt, welcher die Leute geführt haben soll." Th.: „Ich habe ausdrücklich den Stern als eii e natürliche Erschei- nung, als den gewöhnlichen Morgenstern erklärt." (Vergl. .Unsere liebe Frau von Marpingen'. Verlag v. Ed. Groppe, Seite 69.) Präs.: „Sie haben eine Erklärung der 4 Männer aufgesetzt, welche die Erscheinung gesehen haben wollen; 2 Männer haben nicht in Ihrem Beisein unterschrieben, und doch haben Sie die Erklärung mit den 4 Unterschriften an eine Zeitung in Mainz gesandt." Th.: „Ich habe die Unterschriften der 2 fehlenden Männer durch einen Boten einholen lassen." Präs.: „Sie haben von einem Buchhändler 4060Jt. verlangt für das Recht, ein auf Ihre Veranlassung angefertigtes Bild der Mutter Gottes zu vervielfältigen; das wirft ein Schlaglicht auf Sie." Th.: „Und ein anderes Schlaglicht wirft die Thatsache, das; ich dem Buchhändler gesagt habe, wenn er nicht so viel zahlen könne, solle er's unentgeltlich nehmen." Verth. Simons hebt hervor, das; die Erklärting der Magdalena Kunz, welche Th. versaht hat, ausdrücklich nur behauptet, das Kind Marg. Kunz habe vor dem G e h e i m p o l i z i st e n keinen Widerruf geleistet. T h.: „Ich bitte, mir zu gestatten, die Lehre von den Wundern aus- einander zu setzen. Ich behaupte, das; es katholische Lehre ist, das; Wunder in der Kirche weiter dauern; wenn nun Etwas stattgefunden hat, was für ein Wunder ausgegeben wird, so habe ich als gebildeter Katholik alle Veranlassung, gründlich zu untersuchen, ob die Vorfälle wirklich Wunder sind. Die Heilungen, welche in Marpingen vorgekommen siitd, können ganz gut wunderbare sein." Es enspinnt sich eine längere Debatte darüber, ob Herr Präsident gestern behauptet, heute passire kein Wunder mehr. Der Präsident erklärt, er habe eine solche Behauptung nicht aufgestellt. Aus die- ser Erkläruitg des Präsidenten geht hervor, das; er die gestern angeführten Worte Pascal's, heute seien Witnder nicht mehr nöthig, nicht als seine eigene Ansicht ausgeben, sondern nur als die Ansicht Pascal's anführen wollte. Lehrerin A n d r ö aus Tholey, früher in Marpingen. Sie bestreitet, sich an einem Betrüge betheiligt zu haben.