132 hat und womit man das treulose Verfahren gegen solchen beschö¬ nigen wollte, Platz zu geben. Außer dem Fürsten war dieses nur wenigen Personen bekannt, und man ließ das Publikum, wie es scheint, vorsätzlich im Irrthum, der unter diesen Umständen auch mir verzeihlich ist, verzeihlicher als das Betragen der Franzosen gegen den Fürsten, das auch wegen dieser freiwilligen Gewehr- Ablieferung in noch einem schwärzern Lichte erscheint. Uebrigens ist es mir sehr leid, daß ich in diesem Bändchen die gespannte Erwartung des Recensenten die Franzosen nach dem Sturz des Tyrannen wieder mehr zu ihrem natürlichen Charakter zurückkehren zu sehen noch nicht befriedigen kann. Gott gebe, daß meine unglücklichen Landsleute dieses von ihnen rühmen können. Mit größerm Vergnügen würde ich dann, wenn die in der Vorrede des ersten Bändchens gemachte Bedingung erfüllt wird, den Verfolg der Geschichte liefern. Neuere Erfahrungen aus andern Gegenden Deutschlandes und besonders derjenigen, die ich jetzt bewohne, lassen mich aber mit bangem Herzen das Gegen¬ theil ahnen. W. auf Neujahr 1797. Der Verfasser.