die Besitzer, bis sie endlich Eigenthum der reichen Abtei Maximin geworden; und von ihr endlich hat die Burg- grafschaft den Namen erhalten. In diesen mancherlei Be- ziehungen gewährt sie Interesse sowohl für die Geschichte des Trierischen Landes als für die Topographie des Kreises, und sie verdient es daher, dass, was in Bruch- stücken zerstreut, zu einem Ganzen zusammengestellt und geordnet werde, auf dass mit der gänzlichen Zerstörung der Burg nicht auch das Angedenken an dieselbe dahin- schwinde. Was bei antiquarischen Forschungen selten sich trifft, auf Quelle und Ursprung zu gelangen, bei der Burg Freudenburg gelang es, den Erbauer und die Zeit der Erbauung aufzufinden. Es wurde nämlich Johann, Graf zu Luxemburg, König von Badunen, 1337 zu St. Eras- mus bei Saarburg von seinem Oheim Balduin mit dem Hofe Usme belehnt und mit dem Gerichte, was dazu ge- hörte. Nach dem Briefe war in dieser Belehnung auch die Burg begriffen, die König Johann auf einem Berge bei Usme gebaut und Freyding genannt hatte. Nicht lange nachher, im J. 1348, verkaufte König- Johann den Hof, die Burg und Veste Freudenburg dem Erzbischof Balduin, jedoch mit Vorbehalt des Wieder- kaufs und des Einlösungsrechtes. Balduinus caslra et territoria Freudenburg legitima emplione ecclesi* suae addidit. fKyriand.L.XV.p. 152.) In einem Vertrage von 1357 zwischen dem Erz- bischöfe Boemund und Wenceslaus von Boßhmen, Herzog von Luxemburg und Bruder Kaiser Karls IV., wurde we-