VI Monaten mit dem ganzen Gefühle der Pietät be- gangen wurde, und welcher ritterliche König im Leben die Ruhe nicht suchen mochte, welche er auch im Tode nicht finden konnte, — in dem na- turfreundlichen und geschichtlich bedeutsamen Castell beigesetzt ist, welches einstens der Schauplatz seines thatkräftigen Wirkens war, und welches endlich wieder von Friedrich Wilhelm IV., einem Spröss- linge aus ferner Nachfolge, Eigenthum geworden, wovon er selbst Besitzer gewesen ist. Der Verfasser war bemüht, die vielfach zer- streuten Materialien zu sammeln, zu ordnen und zu einem Ganzen mit innerem Zusammenhänge aneinander zu reihen. Kein vaterländisches Geschichtsbuch ist zwar unbeachtet geblieben; es konnten indess haupt- sächlich nur die Quellen werke benutzt werden, und von diesen besonders Kyriander, Hontheim und Bro- wer. Interessante, die Special-Geschichte ergänzende und besonders Kriegs - Begebenheiten betreffende Bruchstücke wurden auch aus Manuscripten von Haus- und Kloster-Chroniken entnommen, und es freute den Herausgeber, dass sich ihm die Gelegen- heit dargeboten, sie dem Staube der Vergessenheit entziehen und vor Verschleuderung retten zu können.