1(35 Gärten umgeben. Spaziergänge zu schönen Punkten sind recht zahlreich. In der Nähe; Bei der Josephskapelle r. ab durch Fellenbergs- heim auf den Kreuz b erg. Von hier schöne Aussicht auf die Stadt und die drei einmündenden Thäler. — Auf den Galgenberg hin- ter der Prov.-Jrrenanstalt; umfassende Rundsicht. — lieber die Saar- brücke nach Hilbringen und dem Seitert; mehrere bequeme Wege führen hinauf; Ruhebänke. InderNähe keltische und römische Grabhügel. — Lohnend ist auch die Aussicht von dem «Hohen Berge«, 364 m. Ein etwas weiterer Spaziergang (30 Min.) führt in den herr- lichen •Kammerforst« mit Ruhebänken und Wegweiser. An die- sen Forst stösst der Besseringer Gemeindewald; auch hier keltische Grabhügel aus der La Tene-Periode. Auf schöner Land- strasse zurück nach Merzig. lieber die Saarbrüeke auf dem 1. Ufer aufwärts bis an den Seitertwald; von hier auf schattiger Strasse durch Mechern nach Fremmersdor f, mit einem Schlosse des Herrn v. Boch. Auf der Fähre über die Saar und dann auf ebener schattiger Strasse, oder mit dem Nachen, oder auf der Bahn nach Merzig zurück. — Wer gut zu Fuss ist, sucht vonFremmersdorf am Walde entlang Rehlingen zu erreichen. Schöne Aussicht von der von hier 10 Min. entfernten Siersburg. Auf der Fähre über die Saar nach Beckingen und entweder auf der Chaussee oder auf der, Bahn nach Merzig. — Ein Ausflug ius Lothringische ist ebenfalls lohnend: lieber die Saarbrüeke durch Hilbringen, Mondorf und Silvingen nach dem lothringischen Dorfe Wald wiese (Gasth. bei Fousse : zur Post); zurück auf der neuen Provinzialstrasse mit grossartiger Aussicht. Oberhall) Merzigs wird das Saarthal wieder enger. Der nächste Ort, vom Fasse der Hügelreihe 1. gelegen, ist das Dorf Mechern, dann folgt ebenfalls auf dem 1. Ufer Fremmersdorf (L); der Bahnhof liegt auf dem r. Ufer, 53 km, 187 m. Das Dorf hat 600 Eiuw. Reste von römischen Villen deuten auf ein hohes Alter des Ortes. Das alte Schloss ist jetzt im Besitze des Herrn v. Boch. — Die Bahn berührt das Dorf Fickingen (r.), der Mündung der Nied gegenüber. Das Saarthal wird wieder breiter und zeigt mehr Fabrikthätigkeit als bisher. Der nächste Bahnhof ist bei Beckingen (r.), 56,5 km, 180 m, Gasth. zur Post. Das Dorf liegt ziemlich entfernt von der Bahn, 1,5 km im Haustädter Thale. Zur Römerzeit war hier eine Ansiedlung von grossem Umfange. Seit 1301 bestand hier eine Deutschherr en-Oora- thurei, die erst 1803 aufgehoben wurde. Das Schloss, von dem nur noch ein Seitenflügel erhalten ist, stammt aus dem Jahre 1753. In der Kapelle siud viele Comthure beigesetzt worden. Hübsche Kirche. — Auf der 1. Saarseite liegt Rehlingen (1.), grosser Ort mit 1420 Einw. Zwischen dem Kirchhof und der Mühle bedeutende römische Mauerreste. Die Bahn entfernt sich von der Saar, die in einem breiten Thale fliesst. Die Höhen auf der r. Seite sind mässig, die auf der 1. steigen bedeutender an. L. von der Bahn, auf dem ebenen Thalgrunde liegt das Dorf Pachten (r.), 1450