142 o. Die dem Eingänge in den Saal entgegengesetzt! Wand stellt eine Episode aus dem Kampf um bit Spich er er Höhen dar, wobei der tapfere Brigadegenen! 1C v. Francois den Heldentod fand. Es ist ein herrlich^ und ergreifendes Bild und weckt dasselbe in allen Ab trachtenden des Dichters Worte: Der Lorbeerkranz, den Ihr im Kampf erworben, Wird ewig blühen und des Volkes Segen An Heldengräbern unvergänglich wohnen. Den Treuen, die fürs Vaterland gestorben, Wirb innig dankend noch die Nachwelt lohnen Und Immortellen auf den Hügel legen. Früher noch als der Rathhanssaal ist der Militair Bcg-rübniftplatz „Ehrenthal" entstanden in einer Thal mu'lde Angesichts der Spicherer Höhen und rechts de? Weges nach der ehemaligen französischen Grenze, dem „Ehrcnthat," wie der Kriegerfriedhof von beni Volksntnnd getauft worden ist, liegen nahe an Krieger, auch Franzosen, welche in dein Kampf gcfallai oder später in den Spitälern an ihren Wunden gc slorben siild. In vier Reihen find dieselben ans md nebeneinander anfgeschichlet. In der vorderen Reih liegen meistens Offiziere unb General v. Frcmyois an der Spitze. Deutsche Dankbarkeit und Treue Halm den Platz Zn einer.; stillen Friedenshain nmgewaudclt und mit zahlreichen Denk- und Grabmalen geschmückt Ans einer dabei befindlichen Anhöhe steht die bronzem Büste der Germania, welche, mit der Rechten den' Lorbeerkranz haltend, auf die Ruhestätte zeigt. Auch sranz leite ist den hier begrabenen Kriegern, ihrer Nation eilt schönes Denkmal errichtet worden. Am 6. August {eben Jahres zieht die Schnljugen August jeden Jahres zieht die Schuljngeß unserer beiden Städte an die Kriegergräber von ¿t- Johann und Saarbrücken, um Blumen und fuirtje an denselben niederzulegen. An dem Eingänge in „ Ehrenthal" steht das imposante Denkmal, welches das.