— 136 waren nicht blos jetzt die Rettung der Provinz: jj; werden das Gelüste bannen, die westliche Grenzmai' Deutschlands von dem Herrscherstamme abzureißen welcher über ein halbes Jahrhundert ihr tapferer Schütze ! war; sie werden für alle künftige Zeiten ein einige Deutsches Baterland begründen und erhalten. Euer Majestät diese Gefühle des Dankes tut j der Bewunderung der vollzogenen Thaten in Ehrfurch - unterthänigst ansznsprechen, haben die Vertreter Rhem " scher Städte und Gemeinden für eine Ehrenpflicht gl » halten und bitten, die Urkunde dieses Dankes ui> Treue in Gnade entgegennehmen zu wollen. ¡( (Folgen die Unterschriften.) ir Ein anderer der Herren Depntirten, wenn m u nicht irren, der Oberbürgermeister von Crefeld, Her ^ v. d. Heydt, brachte alsdann dem Kaiser den Lorbeer • kränz dar, für welche patriotische Gabe Seine Majl (r stüt tiefbewegt dankten und in seiner Rede besonder ü der' Opferwilligkeit des Volkes gedachte; diese sei t ¡e hauptsächlich gewesen, die ihn, den Kaiser, und de t Heer gestärkt und getragen habe. J ^ Nach dieser feierlichen Handlung brachte eie $ Deputation Saarbrücker Jungfrauen unter Führul ^ des Kaufmanns Herrn Jakob Schmidt dem geliebte Monarchen eine andere, schlichtere aber uichtsdestom lg niger ebenso herzliche Huldigung — ein prächtig!,, Blumenbougnet ans der Flora der Frau von Strail wobei Fräulein Maria Sarry folgende Worte sprach l( Nur Plurnen sönnen wir als Daukcszeichen Des Königs Majestät zu Füßen legen, » Mit dem Gebet, daß Gottes reicher Segen r Nie möge von dein deutschen Kaiser weichen! Der in dem Lorbeerlranz, dem ruhmesreichen, Den Oelzweig will mit festem Sinne Pflegen, Und Deutschland führte einem Glück entgegen, ^ Vor dem sich staunend alle Völker neigen! Ir