— 71 — : Deutschland die unsern Vätern entrissenen Grenzen wiederzugeben und überhaupt Zustände zu schaffe«, die es Frankreich unmöglich machen, wie bisher in frevelhafter Weise den Frieden Europa's zu stören. Ew. Königlichen Majestät 1 allernnterthänigste, treugehorsamste Bürger der Städte Saarbrücken und St. Johann. War der Monat Oktober gewissermaßen auch nicht reich an Vorkommnissen localer Art für unsere beiden j Städte, desto reicher war er an Ereignissen von weit- ' geschichtlicher Bedeutung. Es mögen hier die bezüg- ' lichen wichtigeren Depeschen folgen, welche der Telegraph uns brachte. Unterdessen ging es vor dem belagerten Metz , fortwährend sehr blutig her. Großartige Ausfälle fanden ^ statt, die aber jedesmal, mitunter mit sehr schweren ^ Opfern, zurückgeschlagen wurden. Am 9. wurden hier folgende Depeschen veröffeut- ; licht: To urs, 8. Okt. Aus Marseille vom 7. d. wird ge- ^ meldet, daß Garibaldi daselbst eingetroffen ist. Ein Telegramm aus Luneville, 8. Oktober Morgens, an den Großherzog von Baden meldet: Etival, 7. Ott. Gestern fand ein siegreiches Gefecht bei St. Remy und Nontpatelice gegen französische Linie und Mobilgarde statt. Der Feind ist nach 4 Uhr in voller Flucht auf Rambervilliers zurückge- gangen. Im Gefecht diesseits waren 0 Bataillone, 2 Esca- drons, 2 Batterien. Der Feind war 14 000 Mann stark. Diesseitiger Verlust 20 Offiziere, 410 Mann todt und ver- wundet. Feindlicher Verlust mehr als dreifach. (> Offiziere 000 Mann, meist Linie, unverwundet gefangen. Am 6. reiste die holländische Gesellschaft, welche unter Leitung des Baron v. Hardcnbrock in der Ulanenkaserne