52 ich mich durch die militärischen Ereignisse veranlaßt gesehen, die französische Grenze zu überschreiten. Ich führe Krieg gegen die Soldaten und nicht gegen die französischen Bürger. Die werden folglich so lange die völlige Sicherheit ihrer Personen und ihres Eigen- thums genießen, als sie nicht selbst durch feindselige Uttternchnlnngen gegen die deutschen Truppen mir das Recht entziehen, ihnen meine Protection zu verleihen. Die die verschiedenen Corps befehligenden Gene- rale werden durch besondere Anordnungen, welche dem Publikum zur Kenntniß gebracht werden, die Maß- regeln bestimmen, welche gegen Gemeinden und Per- sonen in Anwendung kommen, die sich gegen die Ge- bräuche des Krieges in Widerspruch setzen würden. Ans dieselbe Weise werden sie Alles regeln, was sich ans die Requisitionen bezieht, welche für die Bedürfnisse der Truppen für nöthig erachtet werden, ebenso werden sie die Coursdifferenzen zwischen dem deutschen und französischen Gelde feststellen, um so die persönlichen Beziehungen zwischen den Truppen und den Einwohnern zu erleichtern. W i l h e l in.“ Durch einen andern Anschlag werden alle occu- pirten Departements in Belagerungszustand erklärt und die Einwohner unter das Kriegsgesetz gestellt. Der Durchmarsch der Truppen dauerte anhaltend fort; am 1l. August marschirte die hessische Division über die Grenze, jilngc, kräftige und muntere Leute in bester Ausrüstung. Die französische Armee aber setzte ihren Rückzug gegen die Mosel ans allen Punkten fort, von der preußischen Cavalleric auf dem Fuß verfolgt. Am 12. August fand die Weiterbeförderung einer großen Anzahl Verwundeter von hier statt. Die Kran- kenträger- und Pflegehülfen, welche in Saarbrücken ans Hessen, Nassau, der Pfalz und vielen anderen