X. Metaphysik des Wissens. 139 Das alles ist Erfahrungsinhalt im weitesten Sinne des Wortes, das heißt ordnungshaftes Ich-gehabtes, mit Rücksicht auf wissen. Nun schaue ich die Bedeutung wirklich und frage: Was bedeutet der gesamte Erfahrungsinhalt mit Rücksicht auf Wissen für das*Wirkliche? Oder anders: Was kann ich über das Wirkliche aussagen, insofern mir dieses als der gesamte Erfahrungsinhalt mit Rücksicht auf Wissen „er- scheint“? Das ist die scharfe Prägung der Frage nach der Metaphysik des Wissens. Die erste Antwort im Ge- biete der Wissensmetaphysik aber darf lauten: Das Wirkliche ist so geartet, daß es jedenfalls in Form des einzigartigen Ich, von dem im Satze Ich habe Etwas die Rede ist, von sich weiß. Und der ersten Antwort folgt die zweite: Das Wirkliche ist so geartet, daß es von sich weiß nicht nur in Form des einzigartigen Ich, sondern auch in einer Form, welche dem einzigartigen Ich „erscheint“ in der Form vieler Wissenssubjekte, welche in dieser ihrer Erscheinungs- form an bestimmte in der Erscheinungsform „Raum“ befind- liche Körper, an die menschlichen und tierischen Körper nämlich, in des Näheren unaufhellbarer Form gebunden sind. Die erste dieser Antworten ist die schlichte Ausdeutung des Ich habe Ettvas, die zweite ist die Ausdeutung des ge- habten Sachverhaltes, daß Ich im Rahmen der Erfahrung aus Ordnungsgründen die Setzung viele psychophysische Wesen schaffen muß. Eine dritte Antwort aber ist diese: Das Wirkliche w'eiß von sich im Sinne eines Habens und eines Gehabthabens, so daß sein Haben jeweils die Gesamt- heit alles Gehabtgewesenen einschließt; sein Haben aber