18 II. Der Begriff Ordnung. Die allgemeine Logik. Gegenstände, die in gewissen Beziehungen der Ordnung über- haupt stehen, kann Ich fassen und fasse ich1). Zunächst nun handle ich von unmittelbaren Gegen- ständen überhaupt, den Unterschied von bloß Vorgestelltem, Naturwirklichera, Seelenwirklichem kenne ich noch nicht. Und so ersteht denn, als Ersatz für unmögliches Bessere, der erste Teil der Logik, die allgemeine Ordnungslehre in der lorra, in der sie als Wissenschaft vorliegt. 3. Anschauliches und ünanschauliches. Die allgemeine Ordnungslehre stellt also fest, was alles Sonder-Ordnungszeichen, d. h, Ordnung bedingende un- zerlegbare Bedeutungen im Bereiche der unmittelbaren Gegenstände sind; und sie findet da als Ordnungszeichen die Bedeutungen dieses, nicht dieses, solches, .bezogen, verschieden, Zahl, neben, die Grade, die Parallele, grün, sauer, cis, Lust und viele andere; gerade auch die Bedeutungen dieses und solches stellt sie ausdrücklich, und zwar als allererstes, in ihrer Ordnungsbedeutung fest. Das alles geht die allgemeine Ordnungslehre, als ersten Hauptteil der Philosophie an; uns kommt es hier aber nur darauf an zu betonen, daß der hier bestehende Sachverhalt *) Diese Betrachtungen behandelten einen Sachverhalt, der in allen mir bekannten Einleitungen zur Logik fehlt. Überall wird voraus- gesetzt oder wenigstens ohne Prüfung hingenommen, daß es viele für sich bestehende (logische) Gegenstände, von deren jedem das Aist A gilt, geben müsse. Es ist aber doch offenbar nicht einzusehen, daß da« so zu sein „braucht“; von vornherein wissen wir nicht, daß hic et nunc und essentia zweierlei sind. Aber sogar der so tief schürfende Husserl setzt das als gleichsam selbstverständlich voraus (Ideen S. 8 ff., vgl. auch meine Wirklichkeitslehre S. 236 Anm), Daß „Tatsachen- wiasenschaften“ und „Wesenswissenschaften“ zweierlei sind, ist doch offenbar ein — Mangel! Es „sollte“ nur die eine Wesenswissenschaft geben. Auch daß wir der „regionalen Kategorien“ benötigen, ist — Mangel! Und das muß im Anfänge der Philosophie ausdrücklich ge- sagt werden.