gogischen Welt'“1) und damit zu einer sehr be- trächtlichen Entfernung von jeder Art von idealisti- scher Auffassung. Ihr hängen, wenn wir die führen- den Pädagogen des späteren 19. Jahrhunderts ins Auge fassen, eigentlich nur wenige Vertreter an, von denen wir nur Otto Willmanu, Wilhelm Rein, vor allem Paul Natorp und schließlich Georg Kerschensteiner nen- nen. So bedeutende und angesehene Pädagogen wie Eduard Spranger und Theodor Litt behalten zwar einerseits den Idealismus noch bei, aber doch in einer etwas gedämpften Form und in der Gestalt von An- lehnungen, andererseits tragen sie dem realistischen Zeitgeist Rechnung, sie durchsetzen also den Idealis- mus mit starken psychologischen und mit geschicht- lichen und gesellschaftswissenschaftlichen Betrach- tungen und aus ihnen sich ergebenden Anweisungen. Auf zwei geistesgeschichtlicb bemerkenswerte Fol- gen dieser Entwickelung sei noch aufmerksam ge- macht. Die erste Folge zeigt sich in einer bezeichnen- den Änderung desjenigen Grundes, von dem aus in der Gegenwart die erzieherischen Gebote aufgestellt wer- den. Diese Forderungen werden nämlich nicht mehr im Namen einer unbedingten religiös-kirchlichen Vor- schrift erhoben, um dem Leben allmählich eine reli- giöse Weihe. Verklärung, Erlösung zu verschaffen. Sie entstammen aber auch nicht mehr den apriorischen Geboten einer unbedingten Vernunft, d. h. sie haben weder eine irrational-mystische Quelle in dem Willen Gottes, noch eine logische Quelle. Sie ergehen viel- 1) Petersen S. 113. 118