1255, Febr. 17. — Mai 17. der Leute in Alkmaar und im Amt Ilelgelo. ßergh I, nr. 596 (nach dem sehr beschädigten Original). apud Spjram. bestätigt dem Kloster Paulinzell alle von seinen Reichsvorfahren verliehenen Pri¬ vilegien. Böhmer, Acta I, nr. 373. Albertimonte gewährt den Beginnen zu s’Gravensande jährlich 20 Schilling Holl. Bergh I, nr. 610. 4. Die wichtigsten Quellenherichte über die Wahl König Wilhelms. Über den Bericht der wichtigsten Quelle, der Annal. S. Pantal., vgl. oben S. 16—19. Kur die übrigen Quellen ist zunächst zu beachten, dass keine von ihnen früher als 14 Jahre nach der Wahl1) verfasst ist, und dass grade vor Ablaut dieser Zeit sich die Ausbildung des Kurfürstencollegs voll¬ zogen hat1 2), während im Jahre 1250 (od, 51), als die Pantaleonsannalen geschrieben wurden, noch nicht bestimmt darüber entschieden war. In Hinsicht auf die damals vollendete Bildung des Kurfürstencollegs erzählen die nicht vor 1261 verfassten Gesta Treverorum3): Wilhelm wurde durch die Erzbischöfe von Mainz, Trier und Köln in Gegenwart von mehreren Herzogen, Grafen und Edlen zum röm. König gewählt. Dem Verfasser dieser Erzählung gelten die drei genannten Erzbischöfe als von allen Anwesenden allein zur Wahl berechtigt, sie sind ^Kur¬ fürsten“, denen gegenüber die andern anwesenden Fürsten so wenig in Betracht kommen, dass nicht einmal ihre Namen hinzugesetzt werden. Der Verfasser der Gesta überträgt also die zur Zeit der Abfassung dieser Erzählung gellenden, wenn auch erst seit wenig Jahren bestehenden Grundsätze auf die Zeit der Ereignisse selbst4). Den Gesta Trev. steht der Zeit der Abfassung nach am nächsten Matthäus Parisiensis, welcher, ohne, einen Namen zu nennen, sagt: Wil¬ helm wurde gewählt von den magnates Alemanniae, ad quos jus electionis spectat. Schou der Umstand, dass Matth. Par. die Wähler so ganz all¬ gemein charakterisiert, ohne den Namen irgend eines Anwesenden anzu¬ führen, deutet darauf hin, dass er hier, wie an so mancher anderen 1) Gesta Trev. nicht vor 1261 verfasst. 2) Ficker, Über die Entstehungszeit des Sachsenspiegels 112. 3) SS. XXIV, 411. 4) Berlheau, Die Gesta Trev. Gött. Diss. 1874 ist hierauf nicht näher eingegangen.