benden Werke. Die Zeichnungen stehen mit den Miniaturen in Verbindung, die ohne Ko¬ lorierung auskommen. Mit den Figurentypen, den fein gesetzten Schraffuren, die die ver¬ schiedenen Schattenwerte präzise definieren, und den expressiv geöffneten Augen steht dieser Zeichner, der mit Franz Haslbäck noch nicht zweifelsfrei identifiziert wurde, in der Nachfolge des Herpin-Meisters. J Motivisch sind die beiden Zeichnungen mit Arbeiten aus der Werkstatt Michael Wolgemuts zu verbinden. Zeichnen vor Dürer, Kat.Nr. 64, S. 181-187; Kat.Nr. 65-67, S. 187-198. 732 Mus.KAT. HANDZEICHNUNGEN Dessau, Kat.Nr. 34, S. 92-94. Bereits 1881 vermutete Woldemar von Seidlitz die Verbindung zu kolorierten Federzeichnungen in Handschriften (VON SEIDLITZ 1881, S. 5). 733 Mus.Kat. Handzeichnungen Dessau, S. 94 und Mus.Kat. Zeichnungen Stuttgart, S. 44. 157