Rechnungen der Kellerei Kirkel beigefugt wie ein kurzes Weistum, das der Keller von Kirkel im Jahre 1519 erstellt hat und das nur aus einer genauen Bannbeschreibung der Kellerei besteht. Benutzungshinweise zur Edition Die buchstaben-, zeilen- und seitengetreue Transkription richtet sich nach den üblichen Richtlinien für die Edition mittelalterlicher Texte. Die Seitengliederung der Originale soll in der Edition möglichst weitgehend er¬ kennbar bleiben. Daher wurde auf eine Zeilenzählung verzichtet, jeder Zeilen¬ wechsel innerhalb einer Blockbuchung aber mit einem senkrechten Strich | mar¬ kiert. Überschriften, die im Original als solche zu erkennen sind, werden mit um zwei Punkte (2 pt) größerem Zeichenabstand gesperrt w'iedergegeben. Die Schreiber der Rechnungen verwenden, bis auf ganz wenige Ausnahmen (in den beigefügten, dem Urkundenschema folgenden Quitantzien) zunächst keinerlei Satzzeichen. Beistriche kommen erst ab 1468/69 (Nr. 647) vor. Alle in der Edition verwendeten Kommata und Punkte stammen vom Bearbeiter, der trotz der teils stichpunktartigen Sprache der Buchungen dem Benutzer durch die Markierung von Sinneinschnitten durch Kommata den Text leichter erschließen möchte. Daß diese Lesehilfen nicht immer den aktuellen Zeichensetzungsregeln folgen, versteht sich bei der archaischen, teils dialektal geprägten Sprachform im Übergang vom Mittel- zum Neuhochdeutschen von selbst. Jede Textblockbuchung und jede Summe wer¬ den mit einem (im Original nicht vorhandenen) Punkt als abgeschlossen markiert. Blatt- und Zeilenwechsel werden dem Original entsprechend kenntlich gemacht. Dabei wird die Archivsignatur mit der Nummer der Rechnung in der Kopfzeile der recto-Seiten angegeben und die Nummer des Blattes in abgekürzter Form auf dem linken Seitenrand (z. B. fol. [18r]). Alle im Text vorkommenden Abkürzungen werden in runden Klammern ( ) aufge¬ löst. Zusätze des Herausgebers, meist versehentliche Auslassungen und Schreib¬ fehler betreffend, sind in spitze Klammem < > gesetzt. Im Text stehende Passagen, die zu streichen sind, werden in eckigen Klammem dargestellt [ ]. Streichungen im Text werden im textkritischen Apparat erläutert. Ergänzungen und Randbemer¬ kungen werden an die Stelle im Text gesetzt, an die sie gehören, und im Apparat erläutert. Die Getrennt- und Zusammenschreibung, die vielfach ohnehin nicht mit letzter Sicherheit entschieden werden kann, wurde behutsam der späteren Sprachentwick¬ lung angepaßt (statt zu samen also zusamen). Die Groß- und Kleinschreibung im Original läßt eine willkürliche Handhabung erkennen. Daher wird sie dahingehend vereinheitlicht, daß in der Edition alles kleingeschrieben wird mit Ausnahme der Anfänge von Überschriften, Sätzen bzw. Buchungen und Eigennamen. Mit Großbuchstaben wiedergegeben werden nur Orts- und Personennamen sowie Nomina Sacra, insbesondere im Zusammenhang mit Datumsangaben (z. B. Reminiscere, Jarstag, dez Helgin Crutz tag u.a.). Da es im Einzelfall schwierig ist, zu entscheiden, ob eine Berufsbezeichnung bereits als 12