Von seinem eigenen Ethos aus - als stolzes Raubtier - schätzt oder verachtet der Mensch andere Wesen als hoch, niedrig, gemein, edel, stolz, Feinde, Ungeziefer, Gewürm. Eine ganze Symbolik hat sich von der Menschenseele aus entwickelt. Jede Tierart spiegelt einen ge- heimen menschlichen Seelenzug. 73 Der Rang des Lebens liegt in seiner Stärke, im „Willen“ oder wie man es sonst nen- nen will. Der Ausdruck des Willens ist die Tat. 74 Wille ist durchgeistigter Lebensdrang. 75 In der Hauptsache ist der Wille identisch mit Lebenskraft. Menschen ohne Rasse sind ohne Willen. 7& Je mehr einer „Rasse“ hat, desto entschiede- ner ist sein Ich-Gefühl. Er kann sein Ich einer Sache opfern, aber freiwillig. Der Zwang ist es, der den Edlen tötet und dem 23