\ m\ ,vi <Ü>! eil l'fp tUi ir?Ti * 'V.iK k ti ix ilWc iflr: T*U '-m 22c S?n i^l»cn ftv^rvrv 7 f aifi-.^C f< -inj« tn N*0\' 1U Abb. 2: >Lilienfelder Andachtsbucho Geißelung Christi. Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod. 2729*, Bl. 62' fügt, zwar nur eine sekundäre Erweiterung der Gebrauchssituation sein, so doch sehr wohl eine kongeniale, denn die auf das Bildmedium applizierte „Volkssprache bezeugt und fixiert gleichsam die vorausgegangene Text-Bild-Kontemplation“.J Die Andacht der diese Bücher benutzenden Klosterfrauen bedarf zwar der lateinischen Sprache der Ge¬ betstexte als Legitimationsinstanz, sie vollzieht sich jedoch auch und vor allem auf der Ba¬ sis der Bildstrecken der Handschriften, und dieser Vorgang findet, ob gesprochen oder 9 Ebd. 20