(33) gnaden vnd uwe(r)n landen nutz vnd dinstlich werden mochten, zu bewisen nast dem vß wlsonge myner (34) forderen brieffe. Daz hoffen wir dancknemelich zü verdienen, dar zu wir jn billichen Sachen nast (35) vnserm vermögen willig sin wollen, vnd begeren heruff uwern gnaden gnedige vorschr(iben) antw(er)t (36) bij dissem boden. Die selbe uwer gna¬ de, die vnser heregot lange jn freuden bewaren wolle, mir (37) allezijt gebieden duhe. Ge¬ ben vff dinstag vor Sant Anthonien dage anno etc. xxx ij° jux(ta) stilu(m) Mete(n)s(em). An myn gnedige frauwe von Baer etc. Elizabeth von Lothringen), graffynne witwa zu Nassauwe vnd Sarbrucken. (A. Zipfel) 1) Brief von 1433 Dezember 21, überliefert in LA Saarbrücken, Best. N-Sbr.II, Nr. 2325, f. 35/36. 1434 Januar 19 83 Johann zu Rodemachern an Elisabeth. Sie hatte ihm geschrieben, daß er am Sonntag vor St. Fabiani und St. Sebastiani (24. Januar) wegen der Varsberg-Angelegenheit nach Saarbrücken kommen sollte (Nr. 81). Er teilt ihr nun mit, wegen anderer Dinge an diesem Tage nicht erscheinen zu können, und bittet, ihn zu entschuldigen. Wenn es ihr gelegen ist, will er sie aber am Freitag oder Samstag nach scheupfnaichte (20. oder 21. Februar) in Saar¬ brücken treffen. Sie soll ihm schreiben, an welchem dieser beiden Tage es ihr recht ist, da¬ mit er sich darauf einrichten kann. (-81-83) Ausfertigung. Vom Verschlußsiegel sind nur rote Wachsreste erhalten. - LA Saarbrücken, Best. N-Sbr.II, Nr. 3112, f. 35. Minen willig(en) dinst vnd was jch liebes vnd gutz v(er)mach. Edelhe liebe frauwe, als mir uwe(r) liebede geschr(iben) hait bij (2) mich des neiste(n) sondechs vor Fabiani et Sebasti¬ ani nast kom(m)ende zo Sarbrucke(n) zo sin als vns(er) Warspjerjch wille etc. dar vff (3) gelobe uwe(r) liebden zo wisse(n), das ich nù en sondage nit zo Sarbruck(en) sin v(er)mach vmb etliche treffliche geschefftze wille(n), (4) die jch vur hande(n) han als uwe(r) liebde wid(er) verneme(n) soll vnd dar vmb lieue frauwe so bydde(n) ich uch, mlch vor vntschuldich (5) zo halde(n) zo dusser tzyt vnd wers uwe(r) liebde(n) gelege(n), das jr bis fridage oder sambstage neist nae scheuffnaichte nast kom(m)ende (6) zo Sarbruck(en) zo sin, vnd das ich uch da fynden mucht, so wille(n) jch mich dar zo stelle(n), das jch bij uwe(r) liebde(n) sin (7) wulle, vmb die sache(n) jn dem beste(n) vur zo neme(n). Lieue frauwe, ain welcher der tzweye(n) dag(en) eynre uch geliebt, zo Sarbruck(en) (8) zo sin, dat dunt mir wid(er) schriue(n) bij disem boede(n) mich wisse(n) dar nae zo rycht(en). Der almechtig(e) Got wille uwe(r) liebde (9) altzyt bewa(re)n jn gesunde(n) dag(en) vnd gebiet zo mir. Geben vnder myme signet vff dinstach neist vur dem xxte'n^ dage (10) jm jar(e) xiiijc vnd xxxiij s(e)c(un)d(u)m stilu(m) Treuir(ensem). 364