Hans Schaumberg (Schauwnburg, Schaumberger) als Schultheiß genannt vom 24.02.1436 bis 1441 (LA SB Best. N-Sbr. II Nr. 839, 2325 S. 41, 2939 fol. 78 u. 81, 3016 fol. 5 ff., 3109 fol. 2, 4534 fol. 1). Er wird 1426 unter Graf Philipp clerc (Schreiber) betitelt (ebd. Nr. 148), später ist er Amtmann in Commercy (siehe unten), Besitzer des Schaum¬ berger Hofs bei Alt-Saarbrücken, 1471 Rat Graf Johanns III. (Staerk, Dieter: Die Wüstun¬ gen des Saarlandes, Saarbrücken 1976, S. 358). Niclas von Folcklingen ,als Schultheiß genannt vom 17.07.1443 bis Jahreswen- de 1461/62 (LA SB Best. N-Sbr.II Nr. 246, 1138, 2220 S. 121 u. 167, 2266 S. 171 f, 2268 S. 1-2, 2320 S. 23-29, 51, 169 u.201, 2394 fol. 18, 2445 S. 458-60, 2847 fol. 33, 3045, 3110 fol. 18, 4535 fol. 1, LHA Koblenz Best. 210 Nr. 280 u. Best. 218 Nr. 813, HHStA Wies¬ baden Kopiar A 14 fol. 259 f.). Als Nachfolger wird Hans von Saarbrücken erstmals zum 14.01.1462 erwähnt (LA SB Best. N-Sbr. II Nr. 2443 S. 452-457). Rentmeister in Saarbrücken Die offizielle Amtsbezeichnung lautete bis in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts in Saarbrücken hojmeister. Seine Zuständigkeit beschränkte sich nicht auf Einnahmen und Ausgaben der gräflichen Hofhaltung, sondern erstreckte sich auf die Finanzverwaltung der gesamten Grafschaft. Nikolaus 1423 (LA SB Best. N-Sbr.II Nr. 3934 fol. 170) u. 17.10.1425 (HHStA Wies¬ baden Abt. 130 Nr. 136). Philipp Benßheimer,als hojmeister genannt vom 12.12.1430 - 20.05.1433 (LA SB Best. N-Sbr.II Nr. 1472, 1473 u. 1486, HHStA Wiesbaden Abt. 130 Nr. 151, Abt. 3001 Nr. 17 fol. 35), am 10.12.1432 von Elisabeth und ihrem Sohn Johann gefreit in Ansehung der Dienste, die er ihrem verstorbenen Gatten und Vater getan hat und ihnen noch tun soll (HHStA Wiesbaden Abt. 3001 Nr. A 17 fol. 35). Er sagte 1455 aus über Weintrans¬ porte zwischen dem Elsaß und Brabant in seiner Amtszeit (LA SB Best. N-Sbr.II Nr. 272). Der Passus, es gedenke ihm seit 26 Jahren und er habe als hoffemeister das fällige Ge¬ leitsgeld im Dienste der Gräfin und des Grafen Johann erhoben, deutet daraufhin, daß er dieses Amt wohl doch erst unter Elisabeth übernommen hatte und seine oben genannten Dienste für den Grafen Philipp anderer Art waren. Peter von Schiffweiler, als hojmeister genannt vom 24.11.1434 bis 1443 (LA SB Best. N-Sbr.II Nr. 193, 948, 1071, 1073, 1492, 1508, 3140 fol. 5 u. 5722, HHStA Wiesba¬ den Abt. 121 Urk. v. 28.10.1443 für Conemann von Ebersweiler u. Abt. 130 I Nr. 167 u.169), 1436 Bürge u. Mitschuldner (ebd. Abt. 130 Nr. 158). Philipp, hojmeister; 1447 u. 1450 (Bucherbacher Rechnung LA SB Best. N-Sbr.II Nr. 3033 S. 9 u. 81). Hans von Swalpach,als hojmeister genannt 11.10.1452 - 1454 (LA SB Best. N-Sbr. II Nr. 3110 fol. 18, LHA Koblenz Best. 54 S 707). Clesgin von Mainzwiler, hojmeister 1456 (LA SB Best. N-Sbr. II Nr. 3023 fol. 3). 149