Die Hauptmasse des nicht-urkundlichen Verwaltungsschriftguts aus der Zeit Elisabeths ist vorwiegend in dem alten nassau-saarbrückischen Archiv überliefert, das heute vor¬ nehmlich im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden (HHStA) und im Landesarchiv Saarbrücken (dort als Depositum des Landeshauptarchivs Koblenz) verwahrt wird, aber zum größeren Teil eingestreut in einen längeren Zeitraum betreffende Sachakten, so daß, abgesehen von der Varsberg-Korrespondenz, die Elisabeth-Briefe nicht schnell auffindbar sind. Die Suche nach der Gegenüberlieferung von Elisabeths Korrespondenz in den Empfängerarchiven konnte nicht systematisch und erschöpfend durchgeführt werden. Meine Recherchen brachten bisher kein positives Ergebnis. Die ehemalige herzoglich lothringische Verwaltung hat anscheinend sowohl aus der Provenienz der herzoglichen Linie als auch der Seitenlinie Vaudémont aus dem Spätmittelalter neben den Urkunden ('Tresor des Chartes) nur das Schriftgut der Finanzverwaltung, also Rechnungen, archiviert, aber keine Korrespondenzen, Instruktionen und Noteln. Das Archiv der Bischöfe von Metz (heute größtenteils in den AD Moselle, Metz) ist ohnehin nur schlecht überliefert. Die Konzepte zu den im Stadtarchiv Metz erhaltenen Ausfertigungen von Elisabeth-Brie¬ fen sind im alten nassau-saarbrückischen Archiv nicht auffindbar. Meine Auflistung umfaßt auch die Elisabeth-Briefe der Varsberg-Korrespondenz, geht aber über den dort belegten Empfängerkreis hinaus und umfaßt den gesamten Zeitraum bis zu ihrem Tod. Vermerkt sind Datum und Empfänger Betreff Datumszeile in buchstabengetreuer Orthographie der Vorlage (mit Ausnahme der Jahreszahlen) Heutiger Verwahrort mit Angabe der Signatur, Überlieferungsstufe ( Konzept, Aus¬ fertigung, Abschrift, Übersetzung, eventuelle Bearbeitungsvermerke in Orthographie der Vorlage) Verweis auf den Druck des betreffenden Schreibens in der in diesem Band ent¬ haltenen Edition der Varsberg-Korrespondenz. 1429 Juli 6 an ihren Onkel Herzog Karl von Lothringen betr. Bitte für sich und ihre Kinder um Beistand und Schutz in ihrem Wittum, ihrer Mor¬ gengabe und ihrem Anteil an der Herrschaft Commercy. mitwochen vor sant Kiliani dage 1429 HHStA Wiesbaden Abt. 130 Nr. 111, Konzept mit Korrekturen, dt. Druck: Varsberg-Korrespondenz Nr. 1. 1429 September 28 an Graf Johann von Salm betr. Zwist ihres verstorbenen Gatten mit Robert von Commercy und mit Heinrich Beyer [von Boppard]. sant michels ahent 29 126