Abb. 10: Burg und Ort Vaudèmont, Grundriß gezeichnet von Gérard Guiliato, aus: Bur, Michel (Hg.): Les Peuplements Castraux dans les Pays de P Entre-Deux, Nancy 1993, S.175. l=Burg, 2=Stiftskirche, 3=Brunnen, 4=Tor, 5=Tor Le Maitre, 6=Turm du Guet, 7=Ausfallpforte la Brèche. te Vogtei über die Benedikünerinnenabtei Herbitzheim an der oberen Saar, die mit den Herzogen von Lothringen strittige Vogtei über das Prämonstratensersdft Wadgassen29 sowie die Vogteiherrschaft St. Avold (früher St. Nabor), wo die Ausübung der nassau- saarbrückischen Herrschaft schon unter Philipp mit den Ansprüchen der Bischöfe von Metz als Lehnsherren und der Herren von Kriechingen/Créhange als Untervögte konkur¬ rierte, allerdings noch nicht in dem Maße, wie zu Zeiten seiner Enkel und Urenkel30. An¬ teile oder Öffnungsrechte an Diemeringen31 und Niedersdnzel32 zeigen die Tendenz zur 29 Auch die Vogteiverhältnisse des Stiftes Wadgassen im Spätmittelalter sind noch nicht aufgearbeitet. Hinweise für das 15. Jh. gibt das Regest einer Urk. vom 02.05.1466 bei Burg, Josef: Regesten der Prä- monstratenserabtei Wadgassen bis gum Jahre 1571, Saarbrücken 1980, Reg. Nr. 839. 30 Einige Angaben bei Schwingel, Karl: „Die Verfassung des Großen Hofes der Vogtei St. Nabor (St.Avold)“, in: Rhein. Vjbll. 22 (1956) S. 213-249. 31 Ein Viertel von Stadt und Burg Diemeringen war am 20.04.1414 an Nassau-Saarbrücken verpfändet worden (HHStA Wiesbaden Abt. 121 u. Abt. 3001 Nr. 17 fol. 24-25), Verpfändung der Hälfte von Die¬ 54