reserviert. Der Reformabsolutismus stieß nämlich erst jetzt an seine Grenzen, weil der gesellschaftliche Transformationsprozeß, den er selbst mit ausgelöst hatte, ihn zu überrollen drohte251. Zu diesem gesellschaftlichen 'Aufbruch' zählten auch die Prote¬ ste und Unruhen in Stadt und Land, denen wir uns jetzt zuwenden wollen. Wir beginnen mit der Reaktion der Landuntertanen auf die Reformpolitik Fürst Wilhelm Heinrichs und fragen, ob und inwieweit sie sich gegen die fiskalischen 'Interessen' seiner Politik oder bereits gegen die 'Idee' des Reformabsolutismus schlechthin zur Wehr setzten. 251 Vgl. zum gesellschaftl. Transformationsprozeß im letzten Drittel des 18.Jahrhunderts: Berding, Französische Revolution, S. 166f. 247