Zehnten und anderer Abgaben, ließ sich nicht verifizieren 23. Herzog Matthias II. von Lothringen schenkte 1236 zusammen mit dem Zehnt in Bliesbom einen Ge¬ treidezins in Rinange24. Der im Verzeichnis der Weiler-Bettnacher Rechte und Einkünfte aus dem Jahre 1741 aufgelistete Besitz in Rinange25 26 verteilte sich auf die Gemarkungen Hinckange, Charleville-sous-Bois (Mühle) und Nidange und wurde lediglich unter Rinange gruppiert. Roupeldange (Gde., Kitt. Boulay). Albert von Roupeldange (Ropadainges) schenkte Weiler-Bettnach 1235 u.a. seinen Besitz in Ropandainges 26. Gerhard von Halling-l£s-Boulay (Haidingen) überließ der Abtei 1271 einen Zins von 2 s. teilweise als Geschenk, teilweise verkaufte er ihn den Mönchen. Die 2 s. resultierten aus den Einnahmen für sechs Morgen Ak- kerland bei Helstroff und zwei prata particularia in Roupeldange 27. Aus der sich nach ihrem Sitz benennenden mutmaßlichen Ministerialenfamilie stammte - wie schon Albert - Herbrordus de Roupedanges, mit dem es an der Wende zum 14. Jh. zu Streitigkeiten kam um eine Wiese bei Boulay. Der Ritter Gottfried von Boulay und Hugo, der Pfarrer des Ortes, sprachen 1301 zugunsten der Abtei Recht28. Ei¬ nen Zins von 4 s. gewährte 1330 Johann von Boulay, genannt Hastebonne. Die auf zwei Wiesen daieir Roupedange gelegenen Einkünfte sollten der Feier seines Jahr¬ gedächtnisses dienen kan Deu ferat son commandement de moi29. Rupigny (Gde. Charly-Oradour, Ktn. Vigy). Der Weiler-Bettnacher Prior Wilhelm von Faulquemont (Faukemons) und Johann, der Sohn des verstorbenen Johann Jolinat von Faulquemont, vergaben 1340 an die beiden Bewohner von Charly-Oradour (Charleut) Jehans Confort und Simonat Courterel eine Wiese auf dem Bann von Malroy und eine in der Gemarkung von Rupigney gegen 4314 s.30 Zum gleichen Sachverhalt liegt eine Vereinbarung zwi- J So PARISSE: Complément, S. 38 Nr. 2, der als Quelle hierfür die Gesta Episcoporum Mettensium, Cont. I (MGH SS X, S. 546), angibt. Dort sind zwar Ereignisse aus der Amtszeit Bertrams aufge¬ führt, von einer solchen Schenkung ist jedoch nicht die Rede. 24 ADMM B 483 Nr. 55, fol. 23r; Regest in CATALOGUE MATHIEU II, S. 333 Nr. 200b'S. 25 ADM H 1757 Nr. 22, S. 23 Art. 31 [1741 IV 2]. 26 B.N., Coli. Lorr. 976 Nr. 15; ADM H 1714, fol. 353v-354r [1235 IV 23]. 27 ADM H 1714, fol. 201 r-v [1271 XII 28]. 28 ADM H 1714, fol. 351v-352r [1301 VII 12]. 29 ADM H 1714, fol. 351r-v [1330 II 8]. Das Archivinventar von Weiler-Bettnach (ADM H 1713, S. 77) gibt an, die Stiftung sei 1319 erfolgt. Die Abschrift im Chartular trägt dagegen die Jahreszahl 1329, die bei Anwendung des im Bistum Metz gebräuchlichen Annuntiationsstils in 1330 nach un¬ serer Jahresrechnung zu korrigieren ist. 30 ADM H 1753 Nr. 7 [1340 VII 14]. 333