Tabelle 9: Die Bodenqualitäten in der Grafschaft Saarbrücken um 1760 günstig mittelmäßig schlecht Etzenhofen Fechingen Scheidt St. Arnual Güdingen Lauterbach Berschweiler Walpershofen Kölln Sellerbach Hirtel Gersweiler Ransbach Kutzhof Wahlschied Bübingen Hilschbach Niedersalbach Rittenhofen Klarenthal Knausholz Numborn Geislautern Uberhofen Bischmisheim St. Nikolaus Wehrden Sprengen Völklingen Elm Güchenbach Naßweiler Schwalbach Emmersweiler Engelfangen Karlsbrunn Rösseln Ludweiler Fürstenhausen Holz Lummerschied Eidenborn Dudweiler Quierschied Falscheid Quelle: errechnet nach den Bannbüchern. angeführten Bodenwerten119 können Aussagen über die Bodenqualitäten des Ober¬ amtes Ottweiler gemacht werden, die die damalige Lage im wesentlichen treffen. Die Meierei Stennweiler hatte recht mäßige Böden, deren Qualität nach Süden hin stark abnahm. Die südlichen Teile der Meiereien Neunkirchen und Bexbach lagen auf ausgesprochen schlechten Böden, deren Wert in Richtung Wiebelskirchen und Oberbexbach stetig anstieg. Den nördlichen Teil der Meierei Werschweiler und den größten Teil der Meiereien Linxweiler und Dirmingen bedeckten ziemlich gute Böden. Ottweiler-Stadt, Wiebelskirchen und Steinbach sowie die Meierei Wiesbach wiesen mittlere Bodengüten auf, ebenfalls die benachbarten Uchtelfangen und Wustweiler. 119 H. Schneider, a.a.O., passim. 41