53 Ff Abb. 90 Weilburg, Schloßkirche * Grabplatte der Margaretha von Loon-Heinsberg (f 13. 2. 1446) 17:i), Gemahlin des Grafen Fol. 108' Philipp (II.) von Nassau-Saarbrücken-Weilburg. 15,2 x 50,3 cm. — Braune Tuschezeichnung, Schattierung mit brauner Wasserfarbe; Bleistiftvorzeichnung und Nadelstiche; Blatt ausgeschnitten und aufgeklebt, durch den Klebestoff nachgebräunt; unterer Teil be¬ schädigt, deshalb hinterklebt; einzelne Wurmlöcher. — St. George S. 123. — Vgl. Andreae 1002/1, zwischen S. 120 u. 121 (Abb. 91)173 174). Anno. d(omin)i m.cccc.xlvia). idus. febrnarii. que. erat, tredecima. dies, eiusdem. mensis. obiit [. . .]b) margretha a. loen. comittssac). i(n). nassauwe. et. saraponte. cui(us). a(n)i(m)a. req(ui)escatd>. Dieses Epitaphium find sich zu Weilburg in der Kirch(en) ufrecht neben Vorgesetztem; und ist gewesen Margretha, Gr(af) Johanns von Locn und Heinßberg Tochter, ein Gemahlin Gr(af) Philipsen II e), ist gestorben uf far und Tag wie in beigesetzter Grabinschrift zu sehen. Ihr1) Gemahl vide c. 34 Blätter weiter hinten. a) Nicht als Ordinalzahlen. b) Vielleicht zu ergänzen generosa domina. c) Falsche Lesung auch in Dublette bei Andreae. Richtig comitissa. d) Die beiden letzten Buchstaben in kleinerer Schrift. e) II ergänzt von anderer Hand, die das folgende neckst Vorgesetzten getilgt hat. f) Dieser letzte Satz von anderer Hand angefügt; verwiesen wird auf Nr. 70. Die Umsetzung der Zeichnung des Epitaphienbuchs in Pergamentmalerei bei Andreae (Abb. 91) ist wie bei Nr. 52 sehr genau erfolgt. Beide Pergamente bildeten ursprünglich ein Blatt, das auseinandergeschnitten wurde, als bemerkt wurde, daß Dors den jungen Philipp mit seinem Va¬ ter verwechselt hatte. Auch hier sind die schwarze Rahmung und die Ranken zu beachten. Wappen oben rechts Mörs (schwarzer Balken auf Gold), links oben Loon-Heinsberg. Leer. Fol. 108v—io9v 173) Margaretha, geb. 25. 7. 1446 als Tochter des Grafen Johann von Loon zu Heinsberg und der Walbur¬ ga, Gräfin von Mörs. Die Heirat erfolgte am 25. 7. 1440. — Zu Philipp vgl. Nr. 70. 174) 14,5 x 33 cm (Blatt insgesamt); Pergamentmalerei; links auf Papierstreifen geklebt; Rand links be¬ schnitten; Rankenmalerei; in der linken unteren Ecke Zahl 120. 207