AN(N)0. D(OMI)NI. M.CCC.XIa). V° b) KAL(ENDAS). AUG(USTI). O(BIIT). SORORc) RICHARDIS. DE. NASSAVWIA. G(ER)MANA. D(OMl)NI. ADOLFE REGIS. QUO(RUM)d). A(N)I(MA)E. REQ(U)IESCATe). Dieser Stein ligt im Creutzgang im Closter Clarenthal od(er) Neukloster bei Wießbaden. Und ist diese Richarda gewesen ein Schwester des römisch(en) Königs Adolfs. Ward efrst] f) geist¬ lich zu Maintz zu S. Clara, ist hernacher mit Adelheyd, des Königs Tochter, in dieses Closter von Maintz gebracht worden und seint die ersten [Nonfnen f) in diesem Closter gewesen. Diese Richarda starb A(nn)o 1311. a) Nicht als Ordinalzahl. b) Verschrieben aus II? — Hagelgans S. 12, XII hat ebenfalls V; Kremer II, S. 457, II hat dagegen II; vgl. ferner Isenburg I, 108. c) Am Ende OR-Ligatur. d) Nach dem Q kleines i hochgestellt. e) Richtig REQ(U)IESCA(N)T. — I hochgestellt. f) Nur schwer lesbar. Die Grabplatte zeigt wie Nr. 1 nur die umlaufende Inschrift. 3 Abb. 15 Wiesbaden, ehern. Klarissenkloster Klarenthal Fol. № * Stifterbild mit König Adolf, seiner Gemahlin Imagina, den sieben Söhnen und drei Töch¬ tern 6), Wandmalerei um 1500. 26 x 33,5 cm. — Schwarze Tuschezeichnung, mit grauer Wasserfarbe getönt; links und unten z. T. breiter schwarzer Tuscherand (nicht auf der Abb.); Beschriftungen (Namen und Farbangaben) mit schwarzer Tu¬ sche; Originalblatt zusammengestückt; da größer als Folio, unten rechts eingeschlagen; Wasserflecke und Wurmlöcher; in den unteren Partien weitere Beschädigungen; Restaurierungen. — St. George S. 19. — Vgl. Andreae 1002/1, S. 72, 1002/2, fol. 77 f. und HHStA Wiesbaden Abt. 130 I/I, 1, Nr. 4, fol. 53. — Kupfer¬ stich von Friedrich Anton Krebs, Mainz, nach Vorlage von Dors bei Hagelgans nach S. 12, ferner bei Kre¬ mer II, Taf. 1, nach S. 472 (offensichtlich wurde die Platte von Krebs durch H. Cöntgen, Mainz, abgewan¬ delt). — Abb. auch in Nassauische Annalen 83, 1972, Titel und vor S. 33. — Umzeichnung bei Marbini S. 15. 6) Zu den Personen vgl. die Einleitung mit den Ausführungen Werners von Saulheim, an die sich Dors offenbar genau hielt. Bei Isenburg I, 108 werden nur fünf Söhne und drei Töchter aufgeführt; es fehlen die vor Adolfs Königserhebung verstorbenen Söhne Waltram und Adolf (vgl. auch Andreae 1002/1, S. 72 f. und HHStA Wiesbaden Abt. 130 I/I, 1, Nr. 4, fol. 53, ferner Kremer II, S. 405 ff. und Hagelgans S. 17; ferner H, Münzert, Die Clarenthaler Klosterkirche als Familienbegräbnis des Hau¬ ses Nassau, in: Nassauische Heimat 11, 1931, Nr. 2). 86