Teil B: Edition VORBEMERKUNGEN Der Inhalt des Dors'schen Epitaphienbuchs wird mit wenigen Ausnahmen in der Reihenfolge der Quelle dargeboten. Die jeweilige Blattseite ist auf dem äußeren Rand angegeben. Die im Einleitungstext durch rote Schrift ausgezeichneten Passagen bzw. Buchstaben werden durch Sperrdruck kenntlich gemacht. Die Zeilentrennung wird durch Schrägstrich angezeigt, die Sei¬ tentrennung durch zwei Schrägstriche. Der Text wurde nach den bekannten Transkriptionsre¬ geln weitgehend normalisiert. Das betraf vor allem die sinngemäße Gliederung der Abschnitte, die Interpunktion, die Groß- und Kleinschreibung, die Vereinfachung der Konsonantenhäu¬ fung. Eine Ausnahme wurde lediglich bei Eigennamen gemacht. Abkürzungen der Vorlage wur¬ den in runden Klammern aufgelöst in Anlehnung an die Handhabung bei der Wiedergabe der Inschriften. Von der Möglichkeit, ohne Kennzeichnung aufzulösen, wurde kein Gebrauch ge¬ macht. Dort wo ein Kürzungszeichen fehlte, wurde dies angemerkt. Lücken der Vorlage oder Ergänzungen durch den Bearbeiter stehen in eckigen Klammem. Die einzelnen Artikel sind wie folgt aufgebaut: jede Zeichnung bzw. jeder Eintrag erhielt eine laufende Nummer; daneben steht die Dors‘sche Signatur, soweit sie vorhanden ist, und der Hinweis auf die Abbildung. Es folgt darunter der Ort und der jetzige bzw. ehemalige Standort des Denkmals und eine nähere Kennzeichnung (Grabplatte usw.) mit Angabe des Inhabers. Nicht mehr vorhandene Denkmäler sind mit einem Stern (*) vor der Zeile gekenn¬ zeichnet. Die Beschreibung des Blattes beginnt mit der Größenangabe (in cm, Breite vor Höhe) und schließt mit dem Hinweis auf die Kopie bei St. George und dem Inschriftabdruck bei Ha¬ gelgans und Kremer, in wenigen Fällen auch mit dem Hinweis auf Helwich, Arens und Struck (vgl. das Quellen- und Literaturverzeichnis). Verwiesen wird auch auf die Wiedergabe der In¬ schrift bzw. auf weitere Zeichnungen in den Andreae’schen Genealogiebüchern. Nur in Aus¬ nahmefällen wird hier weitere Literatur angegeben. Mit wenigen, begründeten Ausnahmen werden alle Zeichnungen aus Dors abgebildet. Da keine Faksimileausgabe geschaffen werden sollte, beschränkt sich der Bildausschnitt auf die Zeich¬ nung; die Dors’schen Erläuterungen sind im Druck wiedergegeben. Die Grabinschriften werden nur in zwei Formen wiedergegeben: Versal für Majuskel, kursiv für Minuskel bzw. Kurrentschrift. Es erschien nicht gerechtfertigt, genau die Dors’schen For¬ men nachzubilden, weil er die Inschriften oft nur ungenau wiedergibt. Die Schrift läßt sich zudem anhand der Bilder erkennen. Auf einen genauen Vergleich mit den noch vorhandenen Originalinschriften wurde verzichtet, weil dies einen Berg von Problemen aufgeworfen hätte. Ziel dieser Edition sollte also sein, die Dors’sche Version bereitzustellen. Die Zeilentrennung wurde nicht angegeben. In jedem Fall wurden die Inschriften buchstabengetreu übernommen. Abkürzungen wurden in runden Klammern aufgelöst; das Fehlen eines Kürzungszeichens ange¬ merkt. Lücken der Vorlage oder Ergänzungen durch den Bearbeiter sind durch eckige Klam- 71