Wehingen das Pellingerstück, 1831 auf der Gemarkung Hilbringen die Pellingersfelder erwähnt4. c) Dorf, d) + 1552. e) 1458 Pillingen. f) 1552: Pellingen5. Am 4. 6. 1605 verkauft Valentin von Stromberg seine Hälfte zu Pillingen darauf hiebevoren ein Dorf gestanden und zwischen den Dörfern Perrell und Bourg gelegen6. Die andere Hälfte zu Pillingen, die Meiereien von Wehingen, Bethingen, Schank und Federfels, werden am 22. 12. 1606 veräußert. Weitere Nachrichten von Besitzungen bei Pillingen sind für 1609 und 1611 erhalten. — Ende 18. Jh.: Hof Peffingen7. A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6504 Perl. — 2 Kat. A. Perl, Flurkarte Gemeinde Borg, Urkata- ster 1821, M. 1:2500. — 3 Kat. A. Perl, Flurkarte Gemeinde Wochern, Urkataster 1837, M. 1:2500 u. M. 1:1250; Flurkarte Gemeinde Perl/Sehndorf, Urkataster 1821, M. 1:1250. — 4 Kat. A. Perl, Flurkarte Gemeinde Nohn, Urkataster 1821, M. 1:1250; Flurkarte Gemeinde Hilbringen, Urkataster 1831, M. 1:1250. — 5 F. Pauly, Perl, S. 23. — 6 K. May, Nikolaus Weiß, der reiche Mann von Pillingen, in: 30 Jahre Verein für Heimatkunde im Kreise Merzig-Wadern, Merzig 1956, S. 30—33. — 7 N. Dorvaux, pouillés, S. 688. B) J. Florange, Pellingen et ses propriétaires, Nancy 1912. — H. Hiegel, Bailliage II, S. 11. — E. Wackenroder/H. Neu, Kunstdenkmäler Saarburg, S. 171 f. Pillingen (298) Pellingen Lk. Merzig-Wadern, Gde. Wehingen. a) Nordwestlich vom Ortskern Wellingen, südlich vom Ortskern Wehin¬ gen, liegt nahe der deutsch-französischen Grenze der Pellinger-Berg1. Am Fuße des Berges, an der Gemarkungsgrenze zu Bethingen und Wel¬ lingen, hatte die Sdl. ihren Standort. b) In der Sektion A und B werden 1838 nahe der Straße Wellingen-Launs¬ dorf die Pellingerhuf, das Pellingerwäldchen und In der Pillingerhuf mehrmals genannt2. c) Dorf, d) + vor 1400. f) Das Lagerbuch der Abtei Mettlach meldet 1498 ein Pillingen bei Wellin¬ gen und Wehingen und bei der Wüstung Nerdorf den Pelfinger Berg3. A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6505 Merzig. — 2 Kat. A. Perl, Parcellar-Plan Gemeinde Wehin¬ gen, Urkataster 1838, M. 1:2000 u. M. 1:1000. — 3 StA Koblenz Abt. 143 Nr. 521, fol. 225. Pinningen (299) Lk. Homburg, Gde. Böckweiler und Gde. Neualtheim. a) Pinningen ist die Vorgängersiedlung von Neualtheim. Allerdings lag die Wü. nicht an der gleichen Stelle wie das heutige Dorf, sondern in den Äckern auf dem Berg zwischen Böckweiler und Neualtheim, links und rechts vom Weg, der von Altheim kommt und in den Duserweg mündet: „Pinningen, dessen Name vom Volk auf Neualtheim übertragen wurde, lag also nicht an der Stelle des letztgenannten Ortes, sondern am Berge selbst und bedeutet die Siedlung eines Pinjo1." b) Auf der Gemarkung Böckweiler wird 1846 Aufm Pininger Berg erwähnt2. c) Dorf, d) + vor 1500. 326