damit die Forsthober zu Stalle und zu Besseringen. Zu der selbigen Mo¬ len sollte gehn ein Weg von Hoickshusse herab, zwischen denen von Cuchingen, Schuren und Weinhause her, der sollte also weit sein, das ein Esel mit einem Sack rumelich dadurch möge gehn, da iorter dem Hoiwege über die frei Gottshaus Acht zu Cuchingen, bis an die Sarre von Mettloch zu derselben Molen sollen gehen zwei Wege, unten in dem Dorf ein Pfad durch die Acht, und oben in dem Dorf einen Pfad durch die Spedailsachte über die Tense. — In der benannten Molen zu Hamboiss sollen seine zwei Schweine von Werte alle beide zusammen 8 Gulden, außer den zwei Schweinen habe ein Abt Macht zu holen und auszuneh¬ men das allerbeste und von dem anderen das Schmalz, den Kopf, den Hals und die vier Läufer. . A Im Jahre 1498 werden wiederum die Acht bei Hamboiß, die Spedails Acht aber auch die Sankt Johannes Acht, die dem Gotteshaus gehören, genannt. Wichtiger ist jedoch, daß das Kloster einen Bauplatz für eine Schäferei bei Hambusch besitzt: Item hat das Gotteshaus ein Schäferei Macht zu Hantboiß zu bauen, die mit Schafen zu besetzen und Macht den Schafen fahren auf der vorn Hulzbach Weid¬ gang ... ein Recht, nämlich wie weil, daß die Schäferei zu Sant Gangulfl gebauet ist und die zu Hainboiß ungebauet5. f) 1694 wird auf dem Saarhölzbacher Bann nur noch der F1N zu Hayboiß (1687 Hambois) in die alte Schäfereien erwähnt6. Die Mühle war demnach nicht mehr vorhanden, der Abgang der Schäferei ist jedoch noch vor dem Mühlenuntergang anzusetzen. A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6505 Merzig. — 2 J. C. Lager, Mettlach, S. 110, Anm. 3; L. Griebler, Verschollene Dörfer; ders., Wüstungen in der Saarschleife, GLS 17. März 1960 Nr. 3. — 3 Kat. A. Merzig, Parcellar-Plan Gemeinde Saarhölzbach, Urkataster 1830, M. 1:10 000 u. M. 1:3750. Vgl. dazu auch Jacob/Thies, Die F1N von Saarhölzbach, in: Verein f. Heimatkde. im Kr. Merzig, 7. Jb. 1963, S. 18. — 4 J. C. Lager, Mettlach, S. 243 u. S. 251. — 5 StA Koblenz Abt. 143 Nr. 521, S. 9 f. — 6 Vgl. Anm. 3. Jacob/Thies, S. 21. B) W. Jungandreas, Hist. Lex. I, S. 483 u. II, S. 1171. — R. Junges, Saarschleife. — T. Raach, Mettlach, S. 122. Hamm (161) Lk. Merzig-Wadern, Gde. Mettlach. a) Auf dem sanften Hang der Cloef gegenüber am äußersten Ende der Saarschleife lag Hamm1 (nicht zu verwechseln mit Hambusch/Saarhölz- bach). b) In der Flur 5, gen. Montclair, von Mettlach 1831: Aufm Hamm und Oberm Hamm2. c) Einzelsiedlung, d) + 16. Jh. e) Im Mettlacher Güterverzeichnis von 1329: Item habet aput Mediumlacum curiam que vulgariter Hammes nuncupatur3. Dabei wird festgestellt, daß dort genügend Schafe weiden können und ausreichend bebaubares Land vorhanden sei. Das Kloster Mettlach bezog von Hamm 27 Malter Hülsenfrüchte, 5 Malter Gerste und 5 Malter Hafer. Im Jahre 1436 heißt es: die Burg Monkler mit dem Hamme, wie die Saar denselben Berg und Hamme umfließet4. Im Jahre 1498 werden die zu Hamme noch genannt5. 215