Bormerich (53), Bormidi, Borrenbach, Bornbach, Burmidi Lk. Merzig-Wadern, Gde. Losheim, Rimlingen oder Bachem. a) 1829 auf der Gemarkung Losheim in der Flur 15 (gen. Johanneswild), Bormerich Bruch und Flur 17 (gen. Großenwald) In Bormerich1. b) 1830 auf der Flur 1—3 von Rimlingen mehrmals In Bormich, Bormigweier am Weg Losheim — Rimlingen und Bormigberg an der Gemarkungs¬ grenze zu Losheim genannt2. Aber auch auf der Gemarkung Bachem fin¬ den sich 1829 in der Flur 8 (gen. Dorf) und Flur 9 (gen. Aescht) die Namen Bur mich, In Bur mich, Unter Bur mich, Burgarten und aui Hut¬ schert3. Es handelt sich um nach Südost leicht abfallendes Gelände, das durch einen Bach begrenzt wird. c) Gruppensiedlung, d) + vor 1550. e) Am 25. Mai 1412 schenkt Johann v. Montclair 2 Mltr. Korn von seinen Gütern in Tünsdorf, 30 Pf. trier. Pfennige von Börnig und Einnahmen vom Besitz in Mettlach dem dortigen Kloster4. 1454: Bornich (Beleg hier zutreffend?)5. In dem Güterverzeichnis der Abtei Mettlach wird 1498 die Ortsbezeichnung in Borrenbach gelegen bei villa Losheim angeführt. Dieselbe Quelle erwähnt aber auch In Bormich aus der Gülte der Herr- schait von Montkler6. f) Ein weiteres Verzeichnis der Abtei Mettlach nennt auf Losheimer Bann 1601 Item zwei Stück zu Borrenbach (jetzt Bormisch) stößt auf wieder den großen Wald7. Auf einen eigenen Bezirk läßt eine Angabe von 1725 schließen: Item ein Stück Wild- und Rodtland zu Borrenbach stoßend wieder den großen Wald mit vier Steinen abgemarkt, dessen oberste Länge zu Losheim zu zwanzigsieben Ruth, vier Schu die unterste Breite längst Bornbach. . A Diese Siedlung hatte einen großen Bann und muß zwischen Bachem, Rimlingen und Losheim ihren Standort gehabt haben. Der Abgang ist früh anzusetzen. Vielleicht läßt sich der Name auf eine alte -iacum-Endung zurückführen, und die Bewohner sind in die oben¬ genannten Orte gezogen. Der Bann wurde später aufgeteilt. A) 1 Kat. A, Wadern, Parcellar-Plan Gemeinde Losheim, Urkataster 1829, M. 1:5000, M. 1:1875 u. M. 1:937. — 2 Kat. A. Wadern, Parcellar-Plan Gemeinde Rim¬ lingen, Urkataster 1830, M. 1:1875 und 1:937. — 3 Kat. A. Merzig, Parcellar- Plan Gemeinde Bachem, Urkataster 1829, M. 1:1875 u. M. 1:833. — 4 J. C. Lager, Mettlach, S. 341. — 5 H. W. Herrmann, Collection Lorraine, S. 119. — 6 StA Koblenz, Abt. 143 Nr. 521. — 7 W. Zengerle, Losheim, S. 29. — 8 ebda, S. 40. B) J. Thielen, Bachem und seine Fln., in: Verein f. Heimatkunde im Kreis Merzig, 6. Jb. 1959, S. 14. — W. Zengerle, Vergessene, seltsame Losheimer Flur-, Wege- und Gewässernamen, Verein f. Heimatkde im Kr. Mzg. 1966, S. 161. Born (54) Lk. St. Wendel, Gde. Furschweiler, Ab Wpl. Börner Hof. a) Lage: Südlich vom Ortskern Furschweiler und nördlich von Baltersweiler am Breitbach1. b) An der Straße Baumholder nach St. Wendel befinden sich 1842 vier Gebäude (davon eine Mühle)2. 1721, 1725 bzw. 1789: Bornbach, Die Born¬ seif, Auf der Börner Seif, Ober dem Borrenseuft, In Bornseif, In Bor¬ 113