Dieser Abstäberhof (mundartliche Zusammenziehung und Abschwächung aus Absteinfurterhof) wird 1828 und 1837 Abstaberhoi genannt. 1963 zählten die AbWpl. Abstäberhof mit Bahnwärterhaus Abstäberhof 62 Personen12. h) Durch Schenkung der Grafen von Saarwerden kam der Hof an das Kloster Werschweiler. Die restlichen Besitzrechte fremder Herren gingen um 1430 ebenfalls an das Kloster. A) 1 Kat. A. Homburg, Extraditionsplan Gemeinde Kirkel-Neuhäusel, Urkataster 1846, M. 1:5000 und M. 1:2500. — 2 Tilem. Stella, fol. 49. — 3 D. Ecker, Kirkel, S. 91 und S. 166. — 4 E. Christmann, Sdlsnamen Pfalz, S. 17 f. — 5 Reg. Wersch¬ weiler, S. 91 Nr. 15. — 6 ebda, S. 327 Nr. 868. — 7 ebda, S. 328 Nr. 874. — 8 Vgl. Anm. 3. — 9 ebda. — 10 Tilem. Stella, fol. 49. — 11 D. Ecker, Kirkel, S. 91. — 12 G. F. Kolb, Rheinbaiern, S. 69. B) E. Christmann, Limbach, S. 249. — D, Häberle, Pfälz. Bibi. V, S. 1. — Ders., Wü. Rheinpfalz, S. 86. — Heintz, Verschollene ON, S. 51. — F. Hellwig, Wü. Saargebiet. — K. Hoppstädter, Gesch. Landeskunde, S. 96. — L. Kampfmann, Wüstungen, S. 105. — C. Schnur, Eingegangene Sdl., S. 36. — W. E. Schultz, Bliesgau, S. 61. Adweiler (4) Anweiler, Atweiler. Lk. Ottweiler, Gde. Bubach-Calmesweiler. a) Der Atweiler Wald liegt südlich von Bubach, an der Banngrenze zu Landsweiler bei Lebach. Die Siedlung Atweiler wird sich also auf dem südlichsten Zipfel der Gemarkung Bubach und jenseits des Habacher- baches auf Landsweiler Gemarkung ausgebreitet haben (Prims-Blies- Hügelland). b) 1824 wird in der Flur 1 der Atweilerwald genannt1. Varianten: Abwei¬ ler, Altweiler, Anweiler, Athweiler, Atweiler. Hoppstädter nennt Ad¬ weiler, Altweiler und Anweiler als unterschiedliche Wüstungen. Wahr¬ scheinlich sind höchstens zwei der drei Namen als Bezeichnungen für eine aufgelassene Siedlung anzusehen. Möglicherweise müssen jedoch alle drei aufgeführten Namen mit einer Wüstung identisch gesetzt wer¬ den. c) Gruppensiedlung, d) + Mitte des 16. Jh. e) Wenn der Beleg Adeweiler von 1258 nicht auf Ottweiler bzw. Klein- ottweiler oder Eiweiler zu beziehen ist, so ist er hier einzusetzen1. Anweiler wird als Hof bei Calmesweiler im 15. Jh. erwähnt. A. H. Jungk: ,,In den ältesten Lehensurkunden werden neben Weiler noch Lamweiler und Anweiler genannt, eingegangene Höfe, deren Namen sich wohl in den Flurbezeichnungen Lansweder und Altweiler erhalten haben2." 1504 und 1541 wird Anweiler genannt3. f) 1565 wird bei der Umschreibung der Grenzen des Hochgerichtes Eppel¬ born ein Athweylerguth erwähnt4. Am 6. Oktober 1612: Calmesweiler nächst bei Ipelborn in unserem Erzstift oder Land Trier gelegen, — inmaßen dann derselbe mit allen seinem Zubehör nämlich Lanweiler, Abweyler und wie solche Dörfer deinen post datum nachgenannt werden mit Gerichten, Rechten von ordentlichen Jahren her erkannt, empfangen und solche unserer Gerechtigkeit, daselbst exerciert worden. (Schreiben 71