danach, es wieder zu erhalten, auch wenn dieses Objekt nicht zum vererbbaren Allod gehörte —; doch sind mit den bisherigen Quellen keine genaueren Angaben zu machen. Immerhin führt uns aber auch so schon dieser Weg zu einer der ange¬ sehensten Familien der Karolingerzeit zurück. Bivin Richardus ostiarius Richardus iustic. (Bourgogne) Warna OT) Ursus Ludwig d. Bl. Rudolf/Raoul König v. Frankreich Humbert 1 * ! v t y t ^ Aquinus 2 GD Adehnd Ursus Betrachtet man nun, nachdem durch den „Schlüsseleintrag“ Lizuidens einwandfrei geklärt ist, daß die größeren Namengruppen ihrer Hand die Namen ihrer Ver¬ wandten umfassen, die bislang nicht näher in Augenschein gezogenen Namen in diesen Verwandtenaufzählungen und versucht man, diese mit historisdien Perso¬ nen zu identifizieren, d. h. geht man nun daran, die Namenreihen auch zum Sprechen zu bringen, so kommt man gleichfalls zu dem Bild eines vornehmen und reich begüterten Personenkreises. Zunächst darf den noch auf f. 55 v (Ende) von Lizuidis als amitaneae bezeichne- ten beiden Frauen Emma und Teudrada nachgegangen werden. Diese werden ebenfalls in der Reihe auf f. 57 r aufgeführt, und zwar sogleich nach dem Eltern¬ paar (Umpert-Adelindis) und deren Kindern (Frambert, Girbert, Umpert, Widri- cus, Albricus und Goca), — gefolgt von einem Farmpertus (= Frampertus) so¬ wie einem Girpertus. Hier hilft ein Diplom Ottos I. vom 4. Juni 960 für das Kloster Bouxieres-aux-Dames weiter16. Mit ihm bestätigte Otto dem genannten Kloster u. a. térras, prata, vineas, servientes utriusque sexus, die ein gewisser Frambertus ... pro filiabus suis Emma et Thiedrada ... ad Aciacum (Essey, arr. et cant. de Nancy) in pago Calvomontinse (Chaumontois) tradiert hatte. Zumal diese Schenkung Framberts an das Kloster Bouxiéres — wie sich aus anderen Zusammenhängen ergibt — zwischen 941 und 960 erfolgt sein muß17, also in 16 MG DD Otto I S. 291 f. nr. 211; wörtliche Übernahme hieraus in MG DD Otto I S. 402 f. nr. 288 vom 2. Juni 965. 17 Papst Stephan VIII. bestätigte bereits im Jahre 941 einmal dem Kloster Bouxières seinen Besitz. In jener Bestätigungsbulle (Bouquet, Recueil des Historiens des Gaules et de la France IX S. 224), in der verschiedene der auch in dem Diplom Ottos I. genannten Besitzungen schon erwähnt und dem Kloster bestätigt werden, Bivin Richildis QD Karl d.K. Boso v. d. Provence 24