Das „Jenseits“ und der Tod 71 Organismen beigesteuert haben —, so ist die klarste Formung des vorliegenden Sachverhaltes wohl die, daß wir sagen, es werde alles Subjekt-Seelenartige aus Einem großen Reservoir gleichsam bezogen und äußere sich zahlenmäßig als Vieles je nach Maßgabe der vorhandenen materiellen Bedingungen, an die es eben erfahrungsmäßig gekettet ist. Auf rein psychischem Gebiet haben wir ähnliches bei den sogenannten Spaltungen des Bewußtseins und ihrer Heilung: da ist ein Leib mit der zugehörigen einen Seele, aber zwei, ja mehr Ic/t-Subjekte können dazu gehören und in ihren Äußerungen miteinander in der Zeit abwechseln. Ein großes Subjektsreservoir also, aus dem alle Ich- „Individuen“, alle „Personen“ stammen. Wie nun sieht es in diesem großen Subjektsreser- voir aus? — III. Das „Jenseits44 und der Tod Hier brechen wir für eine Weile ab und fragen uns, wo- hin wir eigentlich geraten sind. Denn wir sind fürwahr in seltsame Regionen geraten. Wir wollten die wesentlichsten Züge des Wirklichen schildern, in dessen Mitte sich der Mensch befindet; auf Wissen und auf Ganzheit legten wir dabei ein besonderes Gewicht. Aber wo sind wir nun mit einemmal? Sind wir an- gesichts unseres „Subjektreservoirs“ noch in der Welt? Sind wir noch dabei, „auszudenken“, was der „erschei- nenden44, der „erfahrbaren“ Welt zugrunde liegt, was gleichsam hinter ihr ist und was nur, soweit mein Wissen in Frage kommt, so, wie es „an sich“ ist, erfaßt werden kann? Liegt unser eines Subjektsreservoir nicht vielmehr — jenseits der Welt und nicht nur „hinter“ ihr? Dann hätte also unser naiver natürlicher Mensch auch hier recht gehabt? Ja, er hatte es. Nicht nur, fürwahr, hatte er recht, von einem Wirk- lichen, das er sich gegenüber wußte, zu reden, nicht nur