Wagner, A. : Saarkohle in der Eisenhüttenindustrie. NSZ-Rheinfront. 25. 9. 1936. Die Saarkohle ist keine ansgesprochene Kokskohle, is andern eine Gasflamm- kohle .. . Diese Kohle liefert einen porösen, splitterigen und leichtzerbrech- lichen Koks, der sich zwar für Hüttenzwecke vorzüglich eignet, jedoch weniger gut zur Verwendung im Hochofen ist. Die ungenügende Festigkeit zwingt dazu, die Ausmaße der Hochöfen gering zu halten; während z. B. an der Ruhr die Hochöfen eine Tagesdurchschnittsleistung von 400 Tonnen Roheisen aufweisen, beträgt zur Zeit an der Saar die Durchschnittsleistung 250 Tonnen Roheisen pro Tag. Dazu kommt noch, daß der Saarkoks infolge seiner großen Porigkeit äußerst leicht verbrennlich ist, also für die chemischen Reduktionsvorgänge ■im Hochofen nicht voll ausgenutzt werden kann. Gollmer, W. : Kokung und Schwelung der Saarkohle. In: Der Stein- kohlenbergbau an der Saar. 1936, S. 57 bis 64. Mit neun Abbildungen. Gollmer: Das Saargebiet als Kohlengewinnungsstätte. Saarwirtschafts- zeitung. 41 (1936), S. 45 bis 50. Überblick über die Köhlenvorkommen. Kennzeichnung der Kohle und Erörte- rung ihrer Verkokbarkeit. Verkokung der Kohle. Saarbr. Bergmannskalender 1937, S. 30/33. Mit zahlreichen Abbildungen der Kokerei Heinitz. Kokerei Reden. Saar- und Blieszeitung, Neunkirchen, Neunkirchener Zeitung, Saarbrücker Zeitung und NSZ-Rheinfront v. 1. August 1939. Kohlenturm mitten in der Kokerei von 47 m Höhe, der zur Zubereitung des für die Koksöfen bestimmten Kohlengemisches dient. Kohlenturm mit der Grube Reden, für Kohlenzufuhr verbunden. Koksbatterien mit 2 X 60-Kammem, in je zwei Systeme unterteilt, mit den nötigen Anlagen für Ablöschen, Ab- dunsten, Sieben, Verladen und Lagern des Kokses. Daran schließen sich die Anlagen für die Kühlung und Reinigung des Gases und die damit verbundene Gewinnung seiner Nebenprodukte: Teer, schwefelsaures Ammoniak, Phenol, Naphtalin und Benzol. Das gereinigte Gaä wird Zur Hälfte wieder zur Behei- zung der Koksöfen verwendet, zur anderen der Ferngasleitung zugeführt. Zwischendurch kleinere Gebäude für den Maschinenbetrieb und Werkstätten. Die Batterien, sind durch ein neues Verfahren gegen Grubensenkungss chäden gesichert; dies ist auch in einfacherer Weise beim Kohlenturm geschehen. Scheibengasbehäiter von 46 m Höhe und fast 27 m Durchmesser mit 20 000 cbm Fassungsvermögen. Es ist Vorsorge getroffen, daß das Betonfundament unter dem Behälter unter dem Einfluß der Erdkräfte keine Zerstörungen erfährt, da in den nächsten Jahren entsprechend dem fortschreitenden Abbau der Kohlenflöze mit starken Bodensenkungen zu rechnen ist. Groß- und Kleinindustrie im Saariand. Fabriken und Manufakturen in den ersten Jahren preußischer Zeit (1819). Saarbrücker Ztg. 22./23. 8. 1942. Rußhütten: Fiischbach, Illingen. Lohrmann, H., und Stoller, P. : Gasschwefelgewinnung nach dem Ammoniakverfahren auf der Kokerei Reden. Archiv für bergbauliche Forschung. 3. Jhrg. (1942), Heft i. D r. A. B.: Goethes „Kohlenphilosoph" (Johann Caspar Staudt zu Sulzbach; Alaungewinnung). Saarbrücker Zeitung. 27. 6. 1932. Hochdruckhydrierung (IG. Ludwigshafen). Rundschau Deutscher Technik. • 12. 11. 1942. Nr. 21/22, S.3. 58