t Möglichkeiten ungeteilter Anerkennung ihrer Bestrebungen und Leistungen auch in den wei testen sachverständigen Kreisen er- freuen durfte. So heisst es in dem Amtlichen Boricht-über die Allgemeine Ausstellung deutscher Gewerhserzeugnisse in Berlin vom Jahre 1844, in einer Zeit also, in der die Firma noch am Anfänge ihres eigentlichen kunstgewerblichen Aufschwunges s t and: " Unter den von den Fabrikenbesitzern Villeroy und Boch zu Waller fangen und Mettlach.......ausgestellten mannigfachen Erzeugnissen ihrer Steingutfabrikon rinden sich vier Sorten weissen und eine Art farbigen Steinguts, das vorzugsweise zu Küchengeräten angewandt wird. Die weissen Kassen sind in nicht ungefälligen Formen zu den mannigfachsten Tafel- und Hausgerä- ten verarbeitet und durch Buntdruck, selbst durch Vergoldung, verziert. Durch saubere Anfertigung, hinlängliche heisse und grosse Festigkeit sowie harte Glasur empfiehlt sich auch diese Ware.11 Und fernor über die Ausstellung der Firma in der Gewerbe- Ausstellung zu Düsseldorf im Jahre 1880; M Wie Ludw. Wessel, so hatten auch Franz Anton Hehlern in Bonn sowie die weitverzweigte Firma Villeroy g Boch prachtvol- le Ausstellungen arrangiert. Diejenige der letztgenannten Fir- ma füllte sogar einen eigenen Annexbau, der selbst allerdings auch Ausstellungsgegenstand war......" 1893, gelegentlich der Weltausstellung in Chicago, sagt Leo- p-eid pold Gmelin in Band I seiner Arbeit über das deutsche Kunst- gewerbe über die keramischen Leistungen der Firma; " Die höchste Vollkommenheit in Tonwaren, bei grösster Vielseitigkeit der Technik erreichen die verschiedenen Fabri- | ken von Villeroy de Boch. Wohl bildet bei denselben der Gross- betrieb die Grundlage ihrer Existenz; aber dabei werden so viele künstlerisch tüchtige Arbeiten geliefert, dass die Firma das vollste Anrecht hat, unter die ersten kunstgewerblichen Anstalten Deutschlands gezählt zu werden.n In dom amtlichen Bericht über die Weltausstellung heisst ... I i es bozgl. der Leistungen der Firma; " Das Angeführte genügt, um die ganze Reichhaltigkeit der K Mettlacher Ausstellung zu zeigen, die, wie es hier.noch einmal t ausgesprochen sein mag, im Bunde mit^ Berlin.und weissen.Deutscl1] lands Keramik siegreich aus.dem .Wettkampf mit allen übrigen Kulturvölkern hervorgehen Hess."