seinen Verwandten zählten u. a. Pierre Mxmzay, der von 1713 bis 1753 Pfarrer von Torgny war und Mgr. Tilly, der das Amt eines Pfarrers von ftussange und Audun von 1673-1686 bekleidete, als solcher Würdenträger des Trierer Domes war und schliesslich durch Vermittlung eines auswärtigen Edelmannes zum Bischof von Neapel ernannt wurde. François Boch hatte einen Sohn gleichen Namens, der zu Audui gegen 1700 geboren wurde und ebendort am 24. März 1754 sàarbf^ Er hatte sich 1729 zu Grand-Verneuil mit Jeanne Françoise Barbe Pierre verheiratet, deren Bruder Pierre Pierre von 1753 bis 1765 ebenfalls Pfarrer von Torgny war. Von Beruf v/ar François Boch, wie wahrscheinlich auch seine Vorfahren, Eisengiesser und als solcher in der Hütte von de Wendel in Hayingen tätig. Ganz abgesehen davon, dass alle handwerkliche Arbeit der Manu- fakturen des 18. Jahrhunderts mit dem Nimbus des Geheimnisvol- len und Künstlerischen-umgeben war, nahm François Boch dadurch eine besonders gehobene Stellung ein, dass er es auf seinem besonderen Arbeitsgebiete, der Herstellung von Bomben, zu aus- sergewohnlichen Leistungen und der Einführung wichtiger tech- nischer Neuerungen brachte, die ihm den Ehrentitel,-'"bombardier du Roi" einbrachten. Neben seiner Berufsarbeit beschäftigte er ,ie I 3 0*1 îhi sich eifrig und mit Vorliebe mit alchimistischen Studien. Von ihm und seiner Gattin stammt dar im Keramischen Museum zu Mett- lach befindliche Gedenkstein, der die Aufschrift trägt; François Boch et Jeanne Barbe Pierre ont fait faire cette croix A l'honneur de La i/. D. N. S. J. C. 1733. (à l'honneur de La v ¿x'J .JL De Notre Seigneur Jésus Christ), der deshalb von einer'ge- wissen Bedeutung ist, weil er das hier und da verbreitete Gerücht 8,1s.habe die Familie Boch ihren Namen willkürlich abgeändert, unbestreitbar und endgültig widerlegt. / *■ 2 1. 3 . Hll re