VOR V/ ORT Die Gesellschaft Villeroy & Doch, die in Jahre 183G erstmals geschlossen wurde und seither in achtzigjähriger, un- unterbrochener Arbeit Deutschlands wirtschaftliche Grosse und Ueberlegenheit mit erstritt, erreichte am 30. Juni 1915, wo ihr im Jahre 1878 erneuerter Gesellschaftsvertrag ablief, in ihrer seitherigen Zusammensetzung ihr Ende, um seitdem in neuer Gestalt, i# ihren Bestrebungen und Leistungen unverändert, im Geiste ihrer Vorfahren und Gründer fortzuschroiten auf dem bis- her gegangenen Y/ege rastloser Arbeit und freudigen Fortschrit- tes zu Erfolg und Grosse. An der Rohwolle einer neuen grossen. Epoche der deutschen Geschichte, an der das Schicksal erneut eine hohe Kulturmission in die Rande Deutschlands niederlogto, tritt auch die Firma in verjüngter Gestalt und mit frischer Unternehmungskraft erneut hinein in die tausendfalti0o Kette der deutschen Volkswirtschaft, in der sie, wie seither, so auch in fernste Zukunft, ein ehernes und festes Glied zu sein wünscht. Jahrzehnte eines wechselvollen Schicksals, Zeiten po- litischer kirrnis, schwankender Konjunkturen, schwerer Krisen und Kriege sah die Gesellschaft in buntem Wechsel an sich vor- uberziohen, durch die eine Reihe von Lannern mit starkem killen i scharfem Blick und festem Arm sie hindurch geleiteten durch Glück und Unglück zu Ruhm und Grosse. So hat die Firma do''-el- ten Anlass, heute, an der Schwelle jener neuen Epoche der deut- schen Geschichte wie ihrer eigenen Entwicklung prüfend und sam- melnd rückwärts zu schauen auf das weite Feld geleisteter Ar- beit, auf dem ganze Lanner während eineinhalb Jahrhunderten Geist und Arm bewährten, den weiten leid- und freudvollen keg ihrer Entwicklung, der schon fast ein Jahrhundert vor dem Zu- standekommen der Gesellschaft seinen Anfang nimmt, im Geiste noch einmal zurückzulegen, alles das aus der Fülle