Zweiter Teil Grossindustrie. 10. Steinkohlenbergbau. A. Allgemeines über Betrieb und Verwaltung der Gruben. Bruckmann, Magnalia Dei in locis subterranneis oder Unterirdische Schatzkammer aller Königreiche und Länder. 1. Teil, Braunschweig 1727. II. Teil, Wolffen- büttel 1730. 1. S. 127. In „Abschnitt III. Die Unterpfaltz“ wird hinter Simmern, Altzhey, Kreutznach, Zweybrücken, Birckenfeld noch angeführt: „Saarbrück, Comitatus Saraepontanus, eine Graf- schaft in Westerreich, darin sind Steinkohlen Brüche, da die Adern und Bänke 16 Fuß dick sind.“ P. J. Buc’Hoz, Vallerius Lotharingiae. (Siehe 3. b.) 1768. S. 70—71. Bei Griesborn und Houdelfangen (Uchtelfangen) wird Steinkohle in 20 Fuß Tiefe gewonnen. Sie dient zum Ersatz des Holzes in allen Oefen; auch in den lothringischen Salinen hat man versuchen wollen, sie zu verwenden, hat die Absicht aber wieder aufgegeben. W. von Göthe, Aus meinem Leben. II. Teil. 10. Buch. Besuch Göthe’s im Frühjahr 1771 auf der Gr. Dudweiler und am brennenden Berg. (Abgedruckt Bgmfreund 1873, Nr. 22.) Schauplatz der Künste und Handwerke, übersetzt von Schreber. Bd. 10. — Leipzig und Königs- berg, 1772. S. 205. b.) Bemerkung über das Kohlenwerk zu Dudweiler. J. J. Ferber, Bergmännische Nachrichten. (Siehe 3.a.) 1776. S. 77—78. Angaben über die Saarbr. Steinkohlenwerke, besonders Wellesweiler: auf einem 6 Schuh mächtigen Flötz werden täglich beinahe für 100 Fl. Kohlen gewonnen. Chr. Fr. Habel in P. E. Klipstein’s Mineralog. Briefen. I. Band. (Siehe 3. b.) 1779. S. 160 -166. Ueber die Gruben, sowie über Destillation und Auslaugung der Kohle zu Sulzbach.