18 Intuition und Positivismus. an eine recht späte Stelle der Ordnungslehre gehörige Gegenstands-Art, und zwar, ebenso wie die Begriffe „Ge- schehen“, „Kausalität“ usw, im Rahmen der empiri- schen Wirklichkeit. Das Reich der Bedeutungen und das der empirischen Gegenstände wird häufig nicht klar geschieden. Oft sieht es geradezu so aus, als seien die Bedeutung y'2 und ein Hund „Gegenstände“ oder „Dinge“ gleicher Art, oder auch, bei anderen Autoren, als seien sie zwar verschiedene, aber als sei das Dasein von empirischen Gegenständen, von Dingen zumal, „selbstverständlich“. Dieses „Dasein“ von echten Dingen ist aber alles weniger als „selbstver- ständlich“, sondern ist eine sehr zusammengesetzte, auf Grund der unmittelbaren Erlebnisdaten aufgebaute Kon- struktion, ist „Theorie“, veranlaßt durch die erlebten „Daten“, wie sie nun einmal sind. Ding, insbesondere, ist ein Ordnungsbegriff, der eine Menge unmittelbarer Daten in bestimmter gesetzlicher Weise zusammenschließt und alsdann — wenn ich mich meiner eigenen Terminologie bedienen darf1) — etwas meint, als ob es in seiner Einzigkeit für sich bestünde und sich verändere. Das als ob vermeidet hier den Sprung in die Metaphysik (im Sinne eines „Realismus“, der stets schon Metaphysik ist); das als Einzigkeit Gemeintsein an- dererseits ist von grundlegender Bedeutung. Der einzelne empirisch-wirkliche würfelförmige Körper, also das ein- zelne „Ding“ Würfel ist etwas toto genene Verschiedenes von dem Würfel, besser dem „Würfel-Sein“, den die Geo- metrie untersucht. Schon Cornelius* 2) hat den Logistikern vorgeworfen, daß manche von ihnen den empirischen Gegenstand, also J) Ordnungslehre, 2. Aufl. 1923, S. 146ff. 2) Erkenntnis, II, Heft 4, 1932.