44 Die letzten Grundlagen der Möglichkeitserwägung. „meiner“ psycho-physischen Person, da ich sonst gewisse meiner Erlebtheiten kausal nicht „verstehe“. Ganz und gar ebenso der Metagnom, wenn er sein Erleben in seiner Abfolge introspektiv erfaßt: Da habe ich gewisse Erlebnisse, so muß er sieh sagen, die ich weder auf Tendenzen, noch auf Komplexe oder anderes „in“ meiner Seele beziehen kann, noch auch psycho-physisch verknüpfen kann; ich muß den Begriff der „unmittelbaren Herkunft von fremdem Wissensinhalt“ einführen, wenn ich überhaupt „verstehen“ will. Also ganz und gar nicht wird auch hier ein „Du“ un- mittelbar erfaßt, sondern das Du wird auf Grund sehr verwickelter unmittelbarer Sachverhalte als Hypothese eingeführt, also mittelbar erfaßt; und der Unterschied zwischen meiner ordnungshaften Erfassung des Ge- bahrens und Wissens eines fremden Metagnomen und dem Metagnomen, welcher sich „selbst“ erfaßt, ist nur der, daß ich als Nichtmetagnom behavioristisch, d. h. von Jetzt—Hier—So-Daten ausgegeben habe, während der Metagnom bei seiner Selbstbetrachtung von Jetzt— Ich—So-Daten ausgeht. Unmittelbar, d. h. an einem einzigen Erlebnisinhalte als solchem, erfassen wir beide Duheit nicht, für uns beide ersteht dieser Begriff als Er- gebnis der ordnungshaften Prüfung einer zeitlichen Erleb- nisabfolge, in die das fragliche einzigartige Erlebnis ein- gereiht ist. Gewisse Erlebtheiten sind eben, sowohl für mich wie für einen Metagnomen, derart, daß wenn sie in ihrem zeitlichen Auftreten — (also nicht schlechthin als „bloß erlebt“) — ordnungshaft, und das heißt hier kausal, verstanden werden sollen, die Setzung eines Fremd-Seelischen als konstruktive Hypothese erfordern, bei welcher Setzung der Analogiebegriff die grundlegende Rolle spielt.