— 27 — in der Berginspektion 1 ) Jahr Os OS »*1 o» eo OS » Os 1-1 O'! , OS K GO GO OS OS Os Os Os Os OS Os OS Os OS <0s OS 05 o> o> 'S. Oi OS go <*> GO GO GO “0 GO oo >5 cs OS OS OS Os Os Os Os OS 1-1 *"t 1-1 >1 1*1 *1 1-1 1-1 1-1 1-1 1-1 *1 1-1 - 1-1 Kronprinz 265 264 243 224 215 219Ì230 232 234 229 226 244 216 208 215 213 199 205 206 194 214 224 Gerhard . . 236 216 205 211 201 2021199 210 219 238 256 244 243 242 247 262 260 255 258 238 243 233 Von der Heydt . 253 240 233 238 215 210 205 209 248 249 253 254 242 229 235 241 238 234 236 214 209 233 Dudweiler 224 210 203 207 201 204 213 214 220 246 243 239 235 216 214 219 2171220 222 209 206 218 Sulzbach . . 263 234 225 235 232 230,240 238 241 241 234 226 224 222 216 217 221245 240 234 241 233 Reden .... 230 ili 202 194 191 183 197 203 234 237 239 216 205 199 208 211 212,217 222 187 196 209 Heinitz . 291 245 240 246 235 222\231 224 232 226 230 224 235 233 236 241 244 245 249 242 236 238 König 279 275 244 245 238 246 237 233 229 225 225 213 209 199 203 212 2161215 213 204 207 227 Friedrichsthal . 225 230 228 223 220 210223 202 211 215 211 213 213 196 198 201 214211 209 201 208 212 Göttelborn 48 72 91 157 180 200 211 263 295 278 275 257 258 221 210 210 208 214 205 219 207 204 Kamphausen 213 209 203\217 216 231 229 254 248 253 257 251 242 236 226 219 211 210 228 Fürstenhausen . 276| 173 173 C <u •S k V) 7* ■B’S» Insgesamt . . \253 j 233 223\224 215 *14 219 219 { 231 234\237\237 228 219 221 223 223 227 227\214\216\226 In der Tabelle sind die Höchst- und Mindestergebnisse der einzelnen Jahre durch senkrechte Ziffern hervorgehoben. Sie gehen fast immer sehr weit auseinander. Deutlich ist aus der Tabelle zu ersehen, daß nicht der größere oder geringere Fleiß der Belegschaften in den einzelnen Inspektionen das verschiedenartige Ergebnis herbeigeführt haben kann. Es wird vielmehr in der verschiedenartigen Leistungsmöglichkeit zu suchen sein. Die Schwankungen des Ergebnisses für die Gesamtbelegschaft ist auch in den schon angeführten Gründen zu suchen. Zwischen den verschiedenen Inspektionen sind solche verschiedenartigen Ergebnisse der natürlichen Verhältnisse wegen möglich. Ja mehr noch. Selbst in einem und demselben Flöz wechseln nicht selten auf engem Raum die Stärke, Festigkeit und Gewinnungsmöglichkeit der Kohle und des Nebengesteins sehr erheblich. Mit Recht weist z. B. Herr Bergassessor Herbig in einem Artikel ,,Schwierigkeiten des Lohnwesens im Bergbau“ 1 2 ) darauf hin, daß ,,die Grund ­ bedingungen für die Leistung auch in nächster Nachbarschaft verschieden sein könnenHierfür bringt Nieder 3 ) ein recht lehrreiches Beispiel von einer nicht preußischen Saargrube. Dort wurden drei an Kraft und Fleiß möglichst gleiche Hauerkameradschaften ausgewählt und im gleichen Flöz mit ziemlich gleich ­ mäßiger Entwicklung in einem Strebenbau beschäftigt in den Arbeitspunkten b, b 1, b 2. Man ließ sie ganz unbeeinflußt unter sorgfältiger unauffälliger Be ­ obachtung 8 Monate lang arbeiten, und zwar vom 1. Mai bis Ende Dezember 1907. Das Ergebnis war folgendes: Auf eine wirklich verfahrene Schicht treffen pro Mann: Am Arbeits ­ punkt Mai Ztr. Juni Ztr. 19 Juli Ztr. 97 in de August Ztr. n Monat Sept. Ztr. en Oktbr. Ztr. Novbr. Ztr. Dezbr. Ztr. Durch ­ schnitt b 1 25,8 29,4 22,9 26,7 3,7*) 14,5 20,9 21,8 19,7 b 2 29,0 22,7 33,3 30,1 24,6 24,1 15,2 19,8 23,5 b 26,5 25,0 27,4 29,0 26,1 30,8 32,0 33,4 28,7 Auf Grund dieser Ergebnisse berechnet sich eine Jahresleistung a 300 Schichten: Wechsel der natürlichen Ver hältnisse in dem selben Flöz. 1 ) Die bei den Zahlen vorhandenen Bruchteile sind, soweit sie mehr wie 1 f t betrugen zu Ganzen nach oben abgerundet und sonst weggelassen- 2 ) Soziale Praxis. Nr. 9 vom 28. November 1907. 3 ) Die Arbeitsleistung der Saarbergleute. S. 26. *) Haben eine Flözverdrückung gehabt.