Full text : 1907 (0008)

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Bestimmung, daß die Einlagen einer Person während eines Jahres
insgesammt den Betrag von 500 Mark nicht überschreiten dürfen,
wurde beibehalten und wird nunmehr strengstens durchgeführt werden.
Als Kassenbeamten wurden seitens der verstärkten Distriktsaus—
schüsse mit Genehmigung der Kgl. Regierung aufgestellt:
1) als Konktrolleur der in den Jahren 1901 -1904 beim kgl.
Bezirksamt Homburg, zuletzt beim k. Bezirksamt Kaiserslautern
angestellte Bezirksamtsoffiziant und gepr. Ein—
nehmereikandidat Peter Wagner. Derselbe hat
seine Tätigkeit bei der Sparkasse bereits vom 18. vor. Mis.
ab begonnen und versieht seit dem Abgang des bisherigen
Kassiers Müller bis zum Dienstantritt des neuen Kassiers
zur Zeit vertretungsweise dessen Funktion,
2)als Buchhalter der bisherige Kassengehilfe Julius
Porger, der zur Zeit vertretungsweise den Dienst des Kon—
rolleur versieht,
3) als Kasster wurde an Stelle des bisherigenKassiers
Müller, der seitens der verstärkten Distriktsausschüsse
mit Beschluß vom 15 Februar Ifd. Irs. vom 1. April
ab seiner Stelle enthoben worden ist, der kgl.
Rentamtssekretär Friedrich Diehl in Neustadt
a. Haardt, der bisher lange Jahre beim dortigen Rentamt
täätig war, als bestqualifizierter Bewerber gewählt.
Derselbe wird seine Stelle nach erwirkter Entlassung aus
dem Staatsdienste am 4. Mai lfd. Irs. antreten.
Der Kassier hat eine Diensteskaution von 25000 Mark, der
Kontrolleur eine solche von 12500 Mark, der Buchhalter eine solche
von 6000 Mark, insgesammt 48500 Mark in mündelsicheren Wert—
papieren aufrechtzumachen.
Die in besten Jahren stehenden, neuen Kassenbeamten bürgen
nach ihren Prüfungszengnissen und ihrer Dienstesqualifikation
für eine treue, tadellose und ordnungsgemäße Kassen- und Ge—
schäftsführung.
            
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